Die CSU und die Freien Wähler Burk (FWB) schicken Susanne Hartmann ins Rennen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.07.2025 13:41

Die CSU und die Freien Wähler Burk (FWB) schicken Susanne Hartmann ins Rennen

Simone Hartmann stellt sich zur Wahl um das Amt als Bürgermeisterin in Burk.  (Foto: Lisa-Maria Liebing)
Simone Hartmann stellt sich zur Wahl um das Amt als Bürgermeisterin in Burk. (Foto: Lisa-Maria Liebing)
Simone Hartmann stellt sich zur Wahl um das Amt als Bürgermeisterin in Burk. (Foto: Lisa-Maria Liebing)

Den Zusammenhalt stärken, die Zusammenarbeit verbessern – so lautet das oberste Ziel von Simone Hartmann, wenn sie nächstes Jahr zur Bürgermeisterin gewählt werden sollte. Die CSU und die Freien Wähler Burk (FWB) schicken sie gemeinsam als Kandidatin ins Rennen.

Ihre Nominierung als Kandidatin für das Bürgermeisteramt erfolgte am Dienstagabend ohne Gegenstimme. Nach einer kurzen Begrüßung vom Vorsitzenden des CSU-Ortsverbandes Rudolf Denkfelder führte Martin Günther als Wahlleiter durch den Abend. Abstimmen durften alle volljährigen Burkerinnen und Burker mit Erstwohnsitz, die sich an noch keiner Nominierungsversammlung einer anderen Gruppierung beteiligt hatten. 29 stimmberechtigte Männer und Frauen nahmen an der Wahl im Burker Sportheim teil. Eine Stimme war ungültig.

Erfahrung in der Kommunalpolitik

Simone Hartmann ist in Langfurth geboren und wohnt seit 2017 in Burk. Sie hat das Gymnasium Dinkelsbühl besucht und nach ihrem Abitur eine Ausbildung zur Bankkauffrau absolviert. 19 Jahre lang war sie dann bei der Sparkasse Ansbach tätig. Sie ist Mutter von zwei Söhnen, 21 und zehn Jahre alt.

Im Jahr 2019 wechselte Hartmann in die Verwaltung des Burker Rathauses und konnte dort bereits erste Einblicke in das Thema Kommunalpolitik erhalten. „Ich weiß also, was für Aufgaben auf mich zukommen und freue mich auf die Herausforderung”, sagte sie den rund 30 Anwesenden im Sportheim.

Seit dem letzten Jahr ist Hartmann bei der Stadt Leutershausen angestellt und kümmert sich dort überwiegend um den Bereich Tourismus und um die Aufgaben im Vorzimmer des dortigen Bürgermeisters. Wie sie bei der Nominierungsversammlung erzählte, arbeitet sie dort bereits mit verschiedenen Verbänden wie der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg oder der ILE-Region Altmühlland A6 eng zusammen, was sie als großen Vorteil für ihre Bewerbung als Bürgermeisterin sieht. „Ich will die Zusammenarbeit in der Region stärken und diese Verbände sind ein wichtiger Baustein, um als kleiner Ort voranzukommen. Sie bieten zum Beispiel Fördergelder, die dabei helfen, etwas umzusetzen”, betonte die 45-Jährige.

Projekte Schritt für Schritt abarbeiten

Kapazität für neue große Projekte, die sie angehen könnte, sehe sie aber kaum. „Die stehen für die nächsten Jahre ja schon alle fest und wurden bereits angestoßen. Ich sehe meine Aufgabe darin, diese Schritt für Schritt abzuarbeiten”, so die Kandidatin. Angesprochen hat sie hier beispielsweise die Umgehungsstraße, die Kanaluntersuchung sowie die fehlenden Krippen-Plätze. Ebenso möchte sie durch gemeinsame Projekte die Zusammenarbeit mit den Vereinen stärken und den Burker Badeweiher wieder attraktiver machen. „Mein Anliegen ist es, bei der Gestaltung von Burk aktiv mitzuwirken und die Gemeinde fit für die Zukunft zu machen.”

Erneute Wahl wegen Formfehler

Burk lebenswert machen - dieses Ziel verfolgen auch die 15 Bewerberinnen und Bewerber für das Amt der Gemeinderatsmitglieder, die sich bei der Nominierungsversammlung kurz vorstellten. Mit sechs Gegenstimmen wurden sie als Kandidaten von den Anwesenden nominiert. Aufgrund eines Formfehlers musste die Wahl jedoch wiederholt werden, sodass nun nur zwölf Bewerber auf der Liste stehen, angeführt vom bisherigen zweiten Bürgermeister Andreas Beck.

Drei Personen (Matthias und Dorothee Lehr, Catherine Battle) wurden zu Ersatzkandidaten ernannt. Die Reihenfolge auf der Liste wurde durch Stimmabgabe festgelegt. Als „eine gute Mischung” bezeichnete Rudolf Denkfelder das Nominierungsergebnis. Neben bereits amtierenden Gemeinderatsmitgliedern stellen sich auch neue Gesichter zur Wahl wie Jan Heikens, Andy Dannenbauer, Rainer Jungkunz und Michael Ulfig.

„Wenn in Burk nun keine weitere Liste eingereicht wird, wovon wir alle ausgehen, dann rutschen die drei Ersatzkandidaten automatisch auf die Liste und stehen genauso zur Wahl für den Gemeinderat”, erklärte Wahlleiter Martin Günther abschließend.

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