Der Gemeindefriedhof in Sachsen soll ein Ort sein, den die Menschen gern besuchen. Ein weiterer Schritt im Zuge der Umgestaltung ist ein neuer Zaun. In ihrer Sitzung haben die Ratsmitglieder die vorgeschlagenen Maßnahmen beschlossen.
Der Gestaltungsplan für die Außenanlagen und die Einfriedung war im September im Bauausschuss vorgestellt worden, teilte Rathauschef Bernd Meyer mit. Noch in diesem Jahr sollen die Pflanzungen im Bereich der geplanten Urnengräber, der Wildblumenwiese und der Paradieswiese beauftragt werden. Außerdem sollen die Bäume zwischen den Grabreihen und die Hecke an den Schüttboxen gepflanzt werden.
Im Haushalt sind 60.000 Euro für die Umgestaltung vorgesehen, die Ausführung des Projekts wurde bereits an das Kommunalunternehmen übertragen.
Die Einfriedung und der Vorplatz werden erst im Haushalt 2024 eingeplant. Auf dem Platz vor dem Eingang soll ein Pflasterkreis zum Blickfang werden. Hier will man Muschelkalk verwenden. Ausgesprochen hatten sich die Ausschussmitglieder außerdem für eine Einzäunung mit einem anthrazitfarbenen pulverbeschichteten Flach- oder Rundstahlzaun.
Diese Wahl traf aber nicht bei allen im Gemeinderat auf Zustimmung. „Das ist nicht der Hit“, eine Pulverbeschichtung platze ab und roste dann an den betroffenen Stellen, gab zweiter Bürgermeiste Franz Meißner zu bedenken. Dann solle man lieber gleich Cortenstahl nehmen, der sich durch eine Edelrostpatina auszeichnet.
Rathauschef Meyer schlug vor, sich ein paar Muster anzusehen und erst dann endgültig über den Zaun zu entscheiden. Dieser Vorschlag fand Zustimmung.