Burk im Blick: Wie die attraktive Gemeinde für die Zukunft plant | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 28.03.2026 06:00

Burk im Blick: Wie die attraktive Gemeinde für die Zukunft plant

Burk ist eine lebensfrohe und einladende Gemeinde. Die Michaeliskirche thront über dem Ort und ist weithin sichtbar. (Foto: Fritz Zinnecker)
Burk ist eine lebensfrohe und einladende Gemeinde. Die Michaeliskirche thront über dem Ort und ist weithin sichtbar. (Foto: Fritz Zinnecker)
Burk ist eine lebensfrohe und einladende Gemeinde. Die Michaeliskirche thront über dem Ort und ist weithin sichtbar. (Foto: Fritz Zinnecker)

Die politische Gemeinde Burk zählt etwa 1100 Einwohner mit Hauptwohnsitz bei einer Fläche von 14 Quadratkilometern. Neben dem Kernort sind Meierndorf, Bruck, Wolfershof und Schleifmühle die vier Ortsteile der Kommune, wobei Meierndorf, Bruck und Wolfershof zur Kirchengemeinde Wieseth gehören.

Die Gesamtgemeinde wiederum ist zusammen mit Wieseth Bestandteil der Verwaltungsgemeinschaft Dentlein. Burk hat viel zu bieten, zur Verfügung steht ein kirchlicher Kindergarten, das Sportgelände mit zwei Fußballfeldern und die Sportgaststätte des SV Pfeil Burk, die zur Verpachtung ansteht.

Was im Ort alles geboten ist

Des Weiteren gibt es drei Tennisplätze mit Tennisheim, einen daran angrenzenden Festplatz, den idyllisch gelegenen Badeweiher, eine Diakoniestation, eine Firma für die Herstellung von Malerwerkzeug, Autowerkstatt, Bäckerei, Bekleidungsgeschäft, Installations- und Zimmereibetriebe, ein gut geführtes Seniorenwohn- und Pflegeheim im Ortsteil Meierndorf sowie die günstige Lage zu den Nachbarstädten Feuchtwangen, Dinkelsbühl, Wassertrüdingen und Herrieden. In der ehemaligen Schule wird der Hort von den Kindern sehr gut angenommen.

Vom „Burk-Hof” bis zum Breitbandausbau

Der vor einigen Jahren gebaute „Burk-Hof“ diente ab 1990 als Aussiedlerwohnheim. Nach dem Abriss des Altbaus entstand auf dem über 2700 Quadratmeter großen Grundstück ein Neubau mit Wohnungen sowie eine Praxis für Physiotherapie. Die acht barrierefrei erreichbaren Wohnräume waren alle schnell vermietet. Eine im Erdgeschoss geplante Gewerbeeinheit wird wegen des geänderten Bedarfs zu einer größeren Wohneinheit umgeplant. Für die Fahrzeuge sollen Carports entstehen.

Bezüglich des Breitbandausbaus war nach der ursprünglichen Absage ein vorläufiger Zuwendungsbescheid im Rahmen der Gigabit-Richtlinie 2.0 eingegangen. Hier habe sich laut dem jüngst wiedergewählten Bürgermeister Georg Held die interkommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden Ornbau und Mönchsroth positiv ausgewirkt. Derzeit werden nach der erfolgten Ausschreibung bis Mitte April die Erstangebote erwartet.

Investition in die Infrastruktur

Vor dem Abschluss steht nunmehr die grabenlose Sanierung der Mischwasserkanäle in Burk, Meierndorf und Bruck. Die Rekultivierung der Altdeponie erfolgt in diesem Jahr. Bei der Regierung von Mittelfranken wurde ein Förderantrag für die Neugestaltung des Rathausvorplatzes gestellt. Die Staatsstraße 2248 nach Wieseth wird unter Federführung des Staatlichen Bauamts erneuert. In diesem Zusammenhang entstehen zwei neue Bushaltestellen beim Soccer-Spielfeld und eine Linksabbiegespur in das Siedlungsgebiet am Mehlbusch.

Der in Trägerschaft der evangelischen Kirche befindliche Kindergarten „Zum guten Hirten“ setzt bei der Suche nach Räumlichkeiten für fünf Regelkinder und zwölf Krippenkinder bis August 2027 auf eine Containerlösung, weil der Platz im Bestandsgebäude nicht mehr ausreicht. Außerdem beteiligt sich die Gemeinde an der Finanzierung einer integrativen Zusatzkraft. Ein Konzept für eine dauerhafte Erweiterung der Kita wird nach der Bedarfserhebung von kirchlicher Seite in Abstimmung mit der Gemeinde erstellt.

Fritz Zinnecker

north