Bruckberg: Die Brunnenserenade am Schloss ist zurück | FLZ.de

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Veröffentlicht am 06.05.2026 14:00

Bruckberg: Die Brunnenserenade am Schloss ist zurück

Stieß auf großes Interesse: die Neuauflage der Brunnenserenade mit dem Posaunenchor, dem Männergesangverein, der Familie Christ, der Werkstatt-Trommelgruppe und den Bruckberger Musikanten. (Foto: Yvonne Neckermann)
Stieß auf großes Interesse: die Neuauflage der Brunnenserenade mit dem Posaunenchor, dem Männergesangverein, der Familie Christ, der Werkstatt-Trommelgruppe und den Bruckberger Musikanten. (Foto: Yvonne Neckermann)
Stieß auf großes Interesse: die Neuauflage der Brunnenserenade mit dem Posaunenchor, dem Männergesangverein, der Familie Christ, der Werkstatt-Trommelgruppe und den Bruckberger Musikanten. (Foto: Yvonne Neckermann)

Gelungene Neuauflage der Brunnenserenade am Schloss: Über 300 Menschen sind der Einladung zum musikalischen Tagesausklang gefolgt und haben sich am vielfältigen Programm der Chöre und Musikgruppen erfreut.

Abwechselnd boten die Mitwirkenden – der Posaunenchor, der Männergesangverein 1868, die Familie Christ und Freunde, die Trommelgruppe der Werkstatt und die Bruckberger Musikanten – jeweils einen kleinen Einblick in ihr Repertoire.

Mehr als zwei Jahrzehnte Pause

„Wir sind überwältigt davon, wie viele Menschen heute hier sind“, sagte Pfarrerin Andrea Eitmann bei ihrer Begrüßung und erinnerte an die lange Geschichte der Brunnenserenade. „Einige werden sich vielleicht daran erinnern, dass eine solche Veranstaltung hier bereits 1975 stattgefunden hat.“ Im Anschluss gab es die Brunnenserenade zunächst jährlich, bevor sie dann eine mehr als zwei Jahrzehnte dauernde Pause machte und nun auf Anregung des Posaunenchors wieder auflebte.

Das Konzept der Veranstaltung mit den unterschiedlichen Musikgruppen sei auch ein Zeichen für die Zusammengehörigkeit im Ort, so Eitmann weiter: „Gesang und Instrumentenklang verbinden sich und uns heute Abend zu einer Gemeinschaft.“ Auch die Aktiven spürten beim gemeinsamen Musizieren: „Niemand ist allein, aber jede Stimme ist wichtig.“

Das Programm der Gruppen und Chöre präsentierte eine ausbalancierte Mischung aus geistlichem und weltlichem Liedgut. Einen kraftvollen und zugleich verbindenden Aufruf zum gemeinsamen Lob Gottes intonierte der Posaunenchor mit „Let’s All Praise the Lord“ von Richard Roblee. Das schwungvolle, rhythmische Stück brachte die Gäste zum Mitwippen. Roblee gilt als wichtige Stimme der zeitgenössischen Bläserliteratur: Seine Werke verbinden klassische Choraltradition mit Elementen aus Jazz, Swing und Gospel und erweitern so das Repertoire kirchenmusikalischer Bläserarbeit – eine ideale Wahl für die Brunnenserenade.

Seefahrerromantik und Segenswunsch

Mit auf hohe See ging es mit dem Männergesangverein, der den unter anderem durch Andrea Berg bekannt gewordenen Schlager „Seemann, deine Heimat ist das Meer“ vorbereitet hatte. Das von Fernweh und Seefahrerromantik geprägte Stück lud nicht nur zum Mitsingen, sondern auch zum Träumen ein.

Die „Christkinder und Freunde“ – die Familie Christ gemeinsam mit befreundeten Musikern – brachten mit „Und so geh nun deinen Weg“ von Clemens Bittlinger einen modernen geistlichen Beitrag ein. Das Lied versteht sich als Segenszuspruch für den Lebensweg und stellt Vertrauen, Zuversicht und die Gewissheit, nicht allein unterwegs zu sein, in den Mittelpunkt.

Auch das gemeinsam gesungene Schlusslied, der irische Segenswunsch „Möge die Straße uns zusammenführen“, legte den Fokus auf die Gemeinschaft und blieb dem roten Faden des Abends treu.

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