Nach den Lehren des Vorbilds: Erbe von Peter Feuchtwanger soll lebendig bleiben | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 08.04.2026 10:12

Nach den Lehren des Vorbilds: Erbe von Peter Feuchtwanger soll lebendig bleiben

Wie er Feuchtwangers Klaviertechnik weitergeben, aber in Verbindung damit auch digitale Hilfsmittel nutzen und im Unterricht einsetzen will, demonstrierte Robert Bärwald bei seinem Vortrag mit praktischen Beispielen. (Foto: Elke Walter)
Wie er Feuchtwangers Klaviertechnik weitergeben, aber in Verbindung damit auch digitale Hilfsmittel nutzen und im Unterricht einsetzen will, demonstrierte Robert Bärwald bei seinem Vortrag mit praktischen Beispielen. (Foto: Elke Walter)
Wie er Feuchtwangers Klaviertechnik weitergeben, aber in Verbindung damit auch digitale Hilfsmittel nutzen und im Unterricht einsetzen will, demonstrierte Robert Bärwald bei seinem Vortrag mit praktischen Beispielen. (Foto: Elke Walter)

Fast drei Jahrzehnte war Peter Feuchtwanger für zahlreiche Pianistinnen und Pianisten Vorbild und Lehrmeister zugleich. Auch gut zehn Jahre nach seinem Tod kommen in Feuchtwangen in den Tagen nach Ostern Klavierbegeisterte zusammen, um seine musikpädagogischen Lehren weiterzutragen. Am Dienstag begann das Treffen im Sängermuseum.

Gut 30 Personen, so Paul Cibis, Vorsitzender der Peter Feuchtwanger Society (PFS), hätten sich angemeldet, darunter auch einige Neuzugänge, die den Musikpädagogen persönlich nicht mehr kennengelernt hatten.

Vorträge und Workshops

Am Eröffnungsvormittag war ein Großteil der Angemeldeten bereits im Sängermuseum, um schon gleich die ersten Vorträge anzuhören. Das Programm bietet daneben auch Workshops und Gespräche rund um Klavierspiel und musikpädagogische Grundlagen, immer orientiert an den Lehren des großen Vorbildes Peter Feuchtwanger. So erzählte der schwedische Konzertpianist Daniel Beskow, wie sehr Feuchtwangers Lehrmethode ihm zu einem besseren Spiel, gleichzeitig auch zu einer entspannteren Körperhaltung am Instrument verholfen hatte.

Ziel der PFS ist, neben der Erinnerung an den Londoner Musikpädagogen auch dessen Erbe weiterzuvermitteln. Viele der Mitglieder tun dies als Lehrende oder auch als Musikerinnen und Musiker. Einer von ihnen ist Robert Bärwald, ehemaliger Feuchtwanger-Schüler, der einerseits Feuchtwangers Klaviertechnik weitergeben möchte, andererseits in Verbindung damit aber auch digitale Hilfsmittel nutzen und im Unterricht einsetzen möchte. Einen kleinen Einblick gab er bei seinem Eröffnungsvortrag.

Mit Videos zu einem guten Basiskönnen

Überrascht sei er gewesen, dass einige seiner neuen Schüler bereits im Vorfeld über Klavier-Lernvideos mit einem guten Basiskönnen zur ersten Klavierstunde erschienen waren, erklärte Bärwald. Er stellte anhand von Beispielen diese Möglichkeit dar. Der Blick sei im Video immer auf die Tastatur gerichtet. Imitationseffekte oder auch fotografisches Lernen könnten günstige Parameter sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Am Donnerstag, 9. April, folgt das traditionelle Konzert der Teilnehmenden in der Stadthalle Kasten. Beginn ist um 19 Uhr. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, hieß es.

Detaillierte Informationen zum Feuchtwanger Klaviersymposium:
https://de.peterfeuchtwanger.org


Von ELKE WALTER
north