Der Brand eines Dachstuhls einer Doppelhaushälfte in Emskirchen (Landkreis Neustadt/Aisch) hat die Feuerwehren aus Emskirchen, Wilhelmsdorf, Hagenbüchach und Mausdorf beschäftigt. Das Feuer lief im Dachstuhl auf die zweite Hälfte über, aber der Schaden dort konnte begrenzt werden.
Die Leitstelle Ansbach alarmierte gegen 14 Uhr die Feuerwehren aus Emskirchen und Wilhelmsdorf zu einem Dachstuhlbrand in die Mozartstraße in Emskirchen. Bereits auf der Anfahrt stellten die Einsatzkräfte eine extrem starke Rauchentwicklung, ausgehend von dem Brandobjekt, fest, wie der Pressesprecher der Feuerwehren im Kreis, Rainer Weiskirchen, erklärte.
Eine Hälfte eines Doppelhauses stand im Vollbrand. Die Feuerwehren aus Emskirchen und Wilhelmsdorf begannen vom zwei Seiten mit vier C-Rohren und unter Atemschutz den Löschangriff. Zur besseren Aufstellung der Drehleiter fällten sie einen kleinen Baum.
Die Feuerwehren aus Hagenbüchach und Mausdorf wurden nachalarmiert, um ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben. Kurze Zeit später erfolgte laut Weiskirchen noch die Alarmierung des Abrollbehälters Atemschutz des Landkreises.
Durch den Vollbrand der einen Doppelhaushälfte griff das Feuer im Dachbereich auch auf die zweite Doppelhaushälfte über, konnte aber von den Einsatzkräften schnell abgelöscht werden, informierte Weiskirchen.
Das BRK war mit zwei Rettungswagen und dem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort und musste eine Person mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus bringen. Die Schnelleinsatzgruppe Transport vom BRK wurde nachalarmiert. Die Polizei war mit vier Streifen vor Ort, durch das Großaufgebot der Feuerwehren war eine Verkehrsregelung in der Umgebung des Einsatzortes notwendig. Auch Emskirchens Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht machte sich vor Ort ein Bild der Lage.
Gegenwärtig (16 Uhr) sollen die Feuerwehren aus Wilhelmsdorf und Hagenbüchach aus dem Einsatz herausgelöst werden, um in der Gegend wieder eine einsatzbereite Feuerwehr zu haben. Emskirchen und Mausdorf werden nach Schätzungen des Einsatzleiters und Emskirchner Kommandanten Jens Gutmann noch etwa drei Stunden mit Nachlöscharbeiten beschäftigt sein.
Zur Brandursache lässt sich derzeit noch nichts sagen.