Zwei Jahre nach Lechner-Aus in Rothenburg: Neue Nutzung für Südteil des Areals | FLZ.de

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Veröffentlicht am 19.12.2025 13:00

Zwei Jahre nach Lechner-Aus in Rothenburg: Neue Nutzung für Südteil des Areals

Bei dem Gelände, um das es geht, handelt es sich um den Südteil des ehemaligen Lechner-Areals. Die links zu sehende Halle wird einbezogen in die Planung. (Foto: Jürgen Binder)
Bei dem Gelände, um das es geht, handelt es sich um den Südteil des ehemaligen Lechner-Areals. Die links zu sehende Halle wird einbezogen in die Planung. (Foto: Jürgen Binder)
Bei dem Gelände, um das es geht, handelt es sich um den Südteil des ehemaligen Lechner-Areals. Die links zu sehende Halle wird einbezogen in die Planung. (Foto: Jürgen Binder)

Im Gebsattler Gemeinderat erläuterten drei Vertreter der TransNetBW GmbH aus Stuttgart das Ansiedlungsvorhaben der Firma. Der Übertragungsnetzbetreiber will auf einem Teilgelände der ehemaligen Lechner GmbH ein Zentrallager einrichten. Geplant ist die Nutzung als Material- und Netzlager.

Das Areal gehörte zum Werksgelände des nach einem gescheiterten Insolvenzverfahren 2024 abgewickelten Küchenarbeitsplattenherstellers Lechner. Die Fläche liegt an der Erlbacher Straße im Gewerbegebiet Rothenburg, ist jedoch der Gemarkung Gebsattel zugeordnet.

Teamleiter Konrad Hausch erläuterte, dass auf einer Lagerfläche von rund 19.000 Quadratmetern bei einer Gesamtgrundstücksfläche von 12,3 Hektar lediglich kleinere Umbauten vorgesehen seien. Anstelle einer hohen Bauweise setze man auf eine flächige Nutzung. Die maximale Lagerhöhe werde dabei zwei Meter nicht überschreiten.

Außenarbeiten sollen im Januar starten

Gelagert werden sollen unter anderem Leiterseile, Ersatzteile für Schaltanlagen, Maststahl sowie weitere Betriebsmittel. Für die Auffüllung und den Unterbau der Lager- und Fahrflächen ist laut der vorgestellten Präsentation der Einsatz von Recyclingmaterial gemäß der Ersatzbaustoffverordnung (EBV) vorgesehen. Der Beginn der Außenmaßnahmen im Baubereich ist für Ende Januar geplant. Anfang 2027 soll die Halle eingerichtet werden. Anschließend sind erste Einlagerungen sowohl im Hallen- als auch im Außenbereich vorgesehen. Durch das Vorhaben entstehen acht bis zehn neue Arbeitsplätze.

Die im Gremium geäußerte Sorge, dass Lastwagen durch den Ort fahren könnten, wurde mit Verweis auf die unmittelbare Nähe zur Autobahn entkräftet. Für An- und Ablieferungen rechne man mit rund zehn Lkw pro Tag, ausschließlich mit regulären Fahrzeugen und ohne Schwertransporte. Zudem sei lediglich ein Tagesbetrieb von Montag bis Freitag vorgesehen. Das Gelände werde dauerhaft videoüberwacht; darüber hinaus solle der gesamte Bereich mit einem umlaufenden Grünstreifen bepflanzt werden, erläuterte Projektleiter Konrad Hausch auf Nachfrage aus dem Gremium.

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Von Susanne Landgraf
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