Zusätzliches Kleingewerbe in Bruckberg? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 01.06.2024 17:00

Zusätzliches Kleingewerbe in Bruckberg?

Ein idyllischer Blick auf Bruckberg bot sich dem Gemeinderat bei einem Vor-Ort-Termin. Dabei schauten sich die Gremiumsmitglieder gemeindeeigene Flächen an. (Foto: Diane Mayer)
Ein idyllischer Blick auf Bruckberg bot sich dem Gemeinderat bei einem Vor-Ort-Termin. Dabei schauten sich die Gremiumsmitglieder gemeindeeigene Flächen an. (Foto: Diane Mayer)
Ein idyllischer Blick auf Bruckberg bot sich dem Gemeinderat bei einem Vor-Ort-Termin. Dabei schauten sich die Gremiumsmitglieder gemeindeeigene Flächen an. (Foto: Diane Mayer)

Zu einem Vor-Ort-Termin haben sich die Mitglieder des Bruckberger Gemeinderates vor der eigentlichen Sitzung im Rathaus getroffen. Ziel war das Gelände unterhalb der Tennisplätze und des Vereinsheims des TTC Bruckberg. Der Grund: eine mögliche Änderung des Flächennutzungsplanes.

Die Flächen gehören der Gemeinde. Ursprünglich seien hier Sportplätze geplant gewesen, stellte Bürgermeisterin Ursula Weiß fest. Jetzt gehe es darum, „die Fühler auszustrecken“, ob es möglich sei, den Flächennutzungsplan für Kleingewerbe zu ändern.

Etwas für Jugendliche machen

Einstimmig gab der Gemeinderat grünes Licht, den Allwetterplatz hinter der ehemaligen Schule zu reinigen und zu imprägnieren. Wegen eines Versicherungsfalls ist eine Fachfirma sowieso vor Ort, um den Platz an einer beschädigten Stelle auszubessern. Die Gemeinde schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe. „Die Kinderspielplätze sind alle in Schuss, jetzt ist es an der Zeit, etwas für die Jugendlichen zu machen“, sagte Bruckbergs Bürgermeisterin Ursula Weiß.

Das Areal mit Leben füllen

Aus dem Gremium kam der Vorschlag, auch die Basketballkörbe wiederherzustellen. Eine gute Idee, fanden die Mitglieder des Gemeinderats. Die Kosten für Reinigung und Imprägnierung des Allwetterplatzes liegen bei knapp 5500 Euro. Das Gremium erhofft sich durch die Maßnahmen, dass Jugendliche und Kinder den Platz wieder mit mehr Leben füllen.

Braucht Bruckberg eine Bürger-App oder nicht? Mit der Frage befassen sich die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte in der Sitzung im Juni. Im Rahmen ihrer Bekanntgaben informierte Ursula Weiß über eine mögliche App, die bereits in mehreren Kommunen im Einsatz ist.

Instandsetzung der Klingenbergstraße

Als Beispiel nannte die Bürgermeisterin Lehrberg. Sie habe sich die Bürger-App heruntergeladen und ausprobiert, stellte Weiß fest. Die Kosten schätzte sie auf rund 250 Euro im Monat. In der Juni-Sitzung wird sich der Betreiber online zuschalten, um das Gremium über die Vorteile und die genauen Kosten der Bürger-App zu informieren.

„Die Baumaßnahme ist endlich losgegangen – wenn auch mit Verspätung“, stellte die Rathauschefin mit Blick auf den aktuellen Stand in der Klingenbergstraße, der Steinbacher Straße und dem Schulweg fest. Die Gemeinde hatte sich 2022 erfolgreich beim europäischen Förderprogramm ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) für die Instandsetzung der Klingenbergstraße beworben und gegen viele Mitbewerber durchgesetzt.


Von Diane Mayer
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