Zum 50. Geburtstag herrscht beim TSV Dinkelsbühl bestes Wetter | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.12.2024 17:00

Zum 50. Geburtstag herrscht beim TSV Dinkelsbühl bestes Wetter

Hier kommt die schnellste Frau: Jaqueline Nun (vor Hans-Friedrich Schmid), angekündigt von Moderator Franz-Josef Heller (links). (Foto: Jörg Behrendt)
Hier kommt die schnellste Frau: Jaqueline Nun (vor Hans-Friedrich Schmid), angekündigt von Moderator Franz-Josef Heller (links). (Foto: Jörg Behrendt)
Hier kommt die schnellste Frau: Jaqueline Nun (vor Hans-Friedrich Schmid), angekündigt von Moderator Franz-Josef Heller (links). (Foto: Jörg Behrendt)

Bei bestem Wetter feierte der Dinkelsbühler Crosslauf seinen 50. Geburtstag. 1974 organisierte Rudolf Huber den ersten Waldlauf durch die Mutschach, damals als Dinkelsbühler Stadtmeisterschaft mit 26 Teilnehmern.

Der inzwischen 85-jährige Huber war auch zum Jubiläum vor Ort und blickte zurück auf die Sternstunden der Veranstaltung mit der Teilnehme des Welt- und Europameisters Patriz Ilg und des mehrmaligen DDR-Meisters Jörg Teiche oder der Ausrichtung der Bayerischen Crossmeisterschaften 1988.

Streckenführung oftmals geändert

Bedingt durch die Ausfalle 2010, 2020 und 2021 war es erst die 48. Austragung des Traditionsrennens. Die Streckenführung hat sich oftmals geändert, manchmal auch über Nacht. Eine Konstante war die enge Zusammenarbeit des TSV Dinkelsbühl mit den Fußballern der Sportfreunde, deren Sportheim die nötige Infrastruktur bietet.

Zum Geburtstgsrennen durfte das Team um Florian Zech 133 Läufer und Läuferinnen in der Mutschach begrüßen. Erstmalig seit 2019 gab es auch wieder eine Serienwertung der vier Crossläufe, von denen drei Ergebnisse zählen. Vor allem die Hauptläufe sowie die U10-Rennen waren sehr stark besetzt.

Schwelgt anlässlich des Jubiläums in Erinnerungen: Rudolf Huber, der vor 50 Jahren die Initialzündung für den Crosslauf gegeben hat. (Foto: Friedrich Zinnecker)
Schwelgt anlässlich des Jubiläums in Erinnerungen: Rudolf Huber, der vor 50 Jahren die Initialzündung für den Crosslauf gegeben hat. (Foto: Friedrich Zinnecker)

Rudolf Huber ist der Gründungsvater des Crosslaufs in Dinkelsbühl

Der vielseitige Sportler hat vor 50 Jahren den weithin bekannten Wettbewerb aus der Taufe gehoben. Sein Ansehen machte eine enge Zusammenarbeit zweier Vereine möglich.
08.12.2024 17:00
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Anstiege und matschige Abschnitte

24 Männer und sieben Frauen absolvierten die drei Runden des Langstreckenrennens (10,6 Kilometer). Drei Anstiege, einige matschige Abschnitte und ein Sprunghindernis über einen umgestürzten Baum forderten die Läufer.

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Die Entscheidung fiel nach einer halben Runde. Der 29-jährige Dominik Friedrich (MTV Ingolstadt, ehemals TSV Ansbach) begann, sich von Lokalmatador Tizian Auer (TSV Dinkelsbühl) abzusetzen und lief dann über zwei Minuten Vorsprung heraus.

Thomas Heumann (Herrieder Aquathleten) nahm das Rennen zurückhaltend auf Rang fünf in Angriff und kämpfte sich nach zwei Runden auf den dritten Platz vor. Obwohl dem 48-Jährigen anzusehen war, dass es an die Leistungsgrenze ging, verteidigte er seinen Podiumsplatz 18 Sekunden vor den 25 Jahre jüngeren Steffen Schmitz (Hesselberg Running Team). Mit Matthias Ries, Tobias Fritsch und Gunther Schwarz folgten drei weitere Vertreter der Herrieder Aquathleten.

Die 22-jährige Jaqueline Nun (TSV Katzwang) setzte sich sofort von ihren Konkurrentinnen ab und war am Ende fast vier Minuten schneller als Tanja Schienagel (Reitanlage Leibelbach). Auf den drei weiteren Plätzen folgten mit jeweils deutlichen Abständen Ute Heller (Herrieder Aquathleten), die Dinkelsbühler Ultraläuferin Purity Jenninger sowie Andrea Bauer (Herrieder Aquathleten).

Tobias Heller gewinnt Mittelstrecke

Mit 23 Finishern war auch das Mittelstreckenrennen über 3,5 Kilometer sehr gut besetzt. Nach langer Zeit bestritt Tobias Heller (TSV Dinkelsbühl) wieder ein Crossrennen in seiner Heimat. Der inzwischen 25-Jährige konnte sich in der zweiten Rennhälfte leicht vom 17-jährigen Valentin Hermann (TSV Ansbach), dem stärksten Jugendlichen dieser Serie, absetzen und sicherte sich mit elf Sekunden Vorsprung den Gesamtsieg. Rang drei ging an Christian Fetzer (TSV Crailsheim), es folgten Bangaly Caba (SV Schalkhausen, Doppelstarter Matthias Ries (Herrieder Aquathleten) und Ferdinand Hermann (TSV Ansbach).

Lara Baumann bei den Frauen vorn

Bei den Damen setzte sich Lara Baumann (TSV Ansbach) 41 Sekunden vor ihrer früheren Vereinskollegin Julia Brettschneider (TV Deggendorf) durch. Weitere zehn Sekunden später folgten zeitgleich Pia und Kim Schaal.

In den sechs Nachwuchsrennen war eine starke Abordnung des LAC Quelle Fürth vertreten. Unter den 19 U10-Mädchen sorgten Johanna Kluge, Julia Schmalhofer und Katharina Kluge über 1,17 Kilometer für einen Fürther Doppelsieg. Im 28-köpfigen Feld der Buben waren Elias Högner (TSC Neuendettelsau), Eliah Kühn (TSV Ansbach) und Jonah Walther (TSV Dinkelsbühl) die Schnellsten.

Deutlich kleiner waren die Felder in den vier weiteren Nachwuchsrennen. Über 1,65 Kilometer der U12 siegten bei den Buben Ben Möbus und bei den Mädchen Lia Hammer (beide TuS Feuchtwangen). Die Siege über 2,12 Kilometer der U14/16 gingen an Jan Sengewald und an Josepha Ledwon (beide LAC Quelle Fürth).

Die Ergebnisse gibt es hier.


Von Jörg Behrendt
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