Die Weinprinzessinen sprinteten voraus: Zweiter Weinparadieslauf in Ippesheim | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.06.2026 16:11

Die Weinprinzessinen sprinteten voraus: Zweiter Weinparadieslauf in Ippesheim

Rasch machten die Weinprinzessinnen den Läuferinnen und Läufern wieder Platz.  (Foto: Gerhard Krämer)
Rasch machten die Weinprinzessinnen den Läuferinnen und Läufern wieder Platz. (Foto: Gerhard Krämer)
Rasch machten die Weinprinzessinnen den Läuferinnen und Läufern wieder Platz. (Foto: Gerhard Krämer)

Alle hatten ihren Spaß beim zweiten Weinparadieslauf in Ippesheim. Am Schluss waren auch die Veranstalter zufrieden. 257 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei.

Die Bambinis machten beim zweiten Ippesheimer Weinparadieslauf wieder den Anfang. Die 600 Meter waren zu schaffen. Hinterher liefen die Eltern, um die Kleinen anzufeuern, aber auch um da zu sein, sollte es wider Erwarten nicht so gut laufen.

Viel Zeit hatten das Organisationsteam des Heimat- und Weinbauvereins mit Christina Alt und Daniel Stumpf in die Vorbereitung gesteckt. Mit 28 Helfern und Helferinnen sowie 30 Feuerwehrleuten, die die Straßen absperrten, war man gut gerüstet. Vom Streckenposten bis zu den Versorgungsstationen und den begleitenden Radfahrern – es hat alles gut funktioniert. Auch im nächsten Jahr, kündigten Alt und Stumpf an, wird es wieder einen Weinparadieslauf geben.

Der ASV Ippesheim als Gastgeber

Der ASV Ippesheim hatte für den Lauf seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Auch die Bewirtung übernahm der Verein. Der Bauhof hatte die Laufwege vorbereitet.

Zu den Mitlaufenden, oder besser „Mitgehenden“, zählten der stellvertretende Landrat Reinhard Streng, Bürgermeister Rainer Bullmer, sein Vorgänger Karl Schmidt und die Regionalmanagerin der Kommunalen Allianz A7 Franken West, Linda Olzog. Bullmer betonte dann auch, dass die Vierergruppe außerhalb der Wertung laufe. Streng erläuterte, dass der Weg das Ziel sei, egal wie die Zeit ist. Hauptsponsor Johannes Gegner (VR-Teilhaber-Bank) lobte die Veranstaltung und machte sich dann anschließend als Läufer im Hauptlauf selbst auf die Strecke.

Vom verzögerten Böllerschlag

Den Startschuss gaben die Böllerschützen des Trachtenvereins Uffenheim – allerdings mit einigen Sekunden Verzögerung. Die Zeit nutzten die Weinprinzessinnen des Weinparadieses, die das Feld beim Start anführten, rasch die Strecke wieder zu verlassen. Ippesheims Weinprinzessin Christiane Hahn freute sich, dass so viele Spaß am Sport haben. Beim Laufen durch das Weinparadies könne man zudem sehen, wo der künftige Wein wächst.

Maximilian Kuhbandner, der die Läufe moderierte, hatte leichtes Spiel. Er feuerte die Läuferinnen und Läufer mit aufmunternden Worten auf den letzten Metern an. Beim Zieleinlauf hatten etliche noch die Luft für einen Freudensprung oder eine kleine Einlage. Manches Kind, das beim Schülerlauf schon dabei war, lief Mama oder Papa entgegen. Hand in Hand ging es so durchs Ziel.

Florian Koch siegte erneut

Beim Hauptlauf wiederholte Florian Koch (M30, Laufteam Bayern) seinen Vorjahressieg. Er schaffte die 9,2 Kilometer in 32:01 Minuten. Bei den Frauen siegte Tanja Schienagel (W40, 39:45) vom TSV Dinkelsbühl, gefolgt von Kathrin Roth (W35, 42:59) vom ASV Ippesheim.

Tanja Schienagel vom TSV Dinkelsbühl gewann den Hauptlauf bei den Frauen. (Foto: Gerhard Krämer)
Tanja Schienagel vom TSV Dinkelsbühl gewann den Hauptlauf bei den Frauen. (Foto: Gerhard Krämer)

Koch und Schienagel siegen beim Weinparadieslauf in Ippesheim

Die zweite Auflage der Laufveranstaltung zählte 257 Teilnehmende und wird im nächsten Jahr wieder stattfinden.
04.06.2026 12:53
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