Wirtschaftsvereinigung Schillingsfürst spendet ihr Vermögen fürs Fischhausbad | FLZ.de

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Veröffentlicht am 07.08.2025 13:26

Wirtschaftsvereinigung Schillingsfürst spendet ihr Vermögen fürs Fischhausbad

Markus Dinzl (Zweiter von links) hat im Namen des aufgelösten Gewerbeverbands dessen Restvermögen zugunsten des Fischhausbad-Fördervereins übergeben. Darüber freuten sich dessen Vorstandsvertreterinnen Petra Ehrmann und Elke Hasselt (von rechts) sowie Bürgermeister Michael Trzybinski. (Foto: Margit Schwandt)
Markus Dinzl (Zweiter von links) hat im Namen des aufgelösten Gewerbeverbands dessen Restvermögen zugunsten des Fischhausbad-Fördervereins übergeben. Darüber freuten sich dessen Vorstandsvertreterinnen Petra Ehrmann und Elke Hasselt (von rechts) sowie Bürgermeister Michael Trzybinski. (Foto: Margit Schwandt)
Markus Dinzl (Zweiter von links) hat im Namen des aufgelösten Gewerbeverbands dessen Restvermögen zugunsten des Fischhausbad-Fördervereins übergeben. Darüber freuten sich dessen Vorstandsvertreterinnen Petra Ehrmann und Elke Hasselt (von rechts) sowie Bürgermeister Michael Trzybinski. (Foto: Margit Schwandt)

Vor 28 Jahren war die „Wirtschaftsvereinigung Schillingsfürst und Umgebung e.V.“ (WSU) gegründet worden. Geschäfte und Firmen hatten sich damals zusammengeschlossen, um Gewerbeschauen auszurichten. Weil es solche nicht mehr gibt, verlor der Verband seine Funktion. Es war aber noch Geld da, von dem das Fischhausbad profitiert.

Bei der symbolischen Übergabe des Verbandsvermögens erinnerte Vorsitzender Markus Dinzl daran, dass die Gewerbeschauen immer im Heimatjahr stattgefunden hätten, die erste 1995 in der Albert-Zietz-Halle. Diese kam so gut an, dass man beschloss, einen Verein zu gründen.

Erlöse wurden in Projekte gesteckt

Auf dem jetzigen Festplatz hatte man Messestände aufgebaut, gegen ein Entgelt konnten Gewerbetreibende aus Schillingsfürst und Umgebung diese nutzen und ihre Angebote präsentieren. Der Erlös aus der Vermietung der Stände wurde in verschiedene Schillingsfürster Projekte gesteckt, beispielsweise in die Befestigung des Festplatzes.

Ziel sei es gewesen, so Dinzl, die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Allerdings sei der Aufwand, solch eine Gewerbeschau zu betreiben, immens, so Dinzl, zudem hätten sich die Wirtschaftsbetriebe verändert. Auch gebe es inzwischen eine Vielzahl anderer Plattformen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Etwas Nachhaltiges schaffen

Das Vermögen der WSU in Höhe von 10.000 Euro soll dem Förderverein Fischhaus zugute kommen. Bürgermeister Michael Trzybinski zeigte sich hocherfreut, denn der Verein will mit dem Geld etwas Nachhaltiges schaffen und hat sich entschlossen, Bäume zu pflanzen.

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Auf dem Areals des Schwimmbads am Fischhaus hatten 26 Bäume gefällt werden müssen, ausschließlich Pappeln. Sie waren etwa 75 Jahre alt und innen alle hohl. Man möchte beim Schwimmbad am Fischhaus Sonnen- und Schattenplätze schaffen, so Trybinski. Es sollen gezielt Bäume gepflanzt werden, die in die Region passen, langlebig und robust sind.

Weitere Baumpaten gesucht

Dafür gibt es Vorgaben. Ein Baum mit Anwachsgarantie würde um die 400 Euro kosten, so das Stadtoberhaupt. Selbstverständlich würde sich der Bauhof der Stadt aktiv um die Anpflanzung der Bäume, das Einbringen der Pflöcke und die Gießarbeiten kümmern.

Erfreut zeigten sich für den Fischhaus-Förderverein dessen Vorsitzende, Stadträtin Elke Hasselt, und ihre Stellvertreterin Petra Ehrmann. Beide nahmen die Spende dankend entgegen. Gerne dürften sich noch weitere Baumpaten finden, waren sich beide einig.

Mit dem geplanten Baumpflanzprojekt setze die Stadt Schillingsfürst ein nachhaltiges Zeichen für die Zukunft und schafft schattige Plätze zum Verweilen am Badesee.


Von Margit Schwandt
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