MG heizt den Preiskampf am unteren Ende des elektrischen Angebots weiter an und schickt dafür jetzt den MG4 als Urban ins Rennen. Der Fünftürer geht so um rund zehn Zentimeter in die Länge. Er streckt sich nun auf 4,40 Meter und überragt Konkurrenten wie den VW ID.3 um eine Handbreit. Der Preis allerdings sinkt deutlich und startet bei 24.990 Euro. VW verkauft für so einen Betrag zum Beispiel den neuen Kleinwagen ID.Polo.
Zwar bietet MG reichlich Platz auf allen Plätzen, einen Kofferraum von 470 bis 1.362 Litern und keinen Frunk im Bug, aber dafür noch einmal 98 Liter im Souterrain des Hecks sowie Extras wie eine Rückfahrkamera in Serie.
Doch im Gegenzug sparen die Chinesen beim Antrieb: Das Basismodell startet dem Hersteller zufolge mit einem Frontmotor von 110 kW/149 PS und einem Akku von 43 kWh, der für 325 Normkilometer reicht. Alternativ gibt es den MG4 Urban mit 118 kW/160 PS, 54 kWh und 416 Kilometern. Für beide Varianten ist laut MG bei 160 km/h Schluss.
Und beim Laden braucht man zunächst etwas Geduld. Am Wechselstrom liegen maximal 11 und am Gleichstrom je nach Akku 82 oder 87 kW an. Das soll sich später im Jahr allerdings ändern: Dann soll der MG4 Urban zu einem der ersten Elektroautos mit einem sogenannten Semi-Feststoffakku werden und bei der elektrischen Performance entsprechend nachlegen.
Während MG mit dem MG4 Urban den Preiskampf anheizt, streben die Chinesen auch nach höheren Weihen und drängen ins Premiumsegment. Noch für dieses Jahr haben sie jetzt auch für Deutschland den Start ihrer Hightech-Modelle aus der IM-Familie avisiert.
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