Wie Ehrenamtliche die Moorwiese am Sonnensee bei Flachslanden pflegen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 13.09.2025 08:22

Wie Ehrenamtliche die Moorwiese am Sonnensee bei Flachslanden pflegen

Die Moorwiesenpflege am Sonnensee ist Lebensraum für zahlreiche Arten. (Foto: Katja Meßlinger)
Die Moorwiesenpflege am Sonnensee ist Lebensraum für zahlreiche Arten. (Foto: Katja Meßlinger)
Die Moorwiesenpflege am Sonnensee ist Lebensraum für zahlreiche Arten. (Foto: Katja Meßlinger)

Am Sonnensee gibt es das noch: Eine Moorwiese als Refugium für seltene Pflanzen- und Tierarten. Und die Pflege dieser Wiese wird jedes Jahr zum Höhepunkt für viele ehrenamtliche Helfer und Helferinnen. Das teilen die Organisatoren mit.

Die Fläche im Eigentum der Gemeinde Flachslanden (Landkreis Ansbach) ist ein Hotspot der Artenvielfalt und bietet Lebensraum für verschiedene Orchideen, die Pracht-Nelke, das Sumpf-Herzblatt, Moor- und Laubfrösche und viele weitere Arten, die in Mittelfranken nur noch an einer Handvoll Stellen zu finden sind, da sie Düngung und mehrfache Mahd nicht vertragen. Damit diese Arten überleben, muss einmal jährlich gemäht werden. Und zwar viel später als auf Nutzwiesen, denn auch langsam wachsende und spät blühende Raritäten sollen aussamen können. Bleibt die Mahd aus, so würde das Moor innerhalb weniger Jahre mit Sträuchern zuwachsen, und die seltenen Arten verschwinden.

Moderne landwirtschaftliche Maschinen sind allerdings zu schwer für den nassen und weichen Boden, sodass hier besonders bodenschonende Spezialmaschinen für die Mahd zum Einsatz kommen. Das Gras wird anschließend von den Helfenden in Handarbeit von der Fläche getragen. Kompostierung bringt es danach wieder in den natürlichen Kreislauf zurück.

Die jährliche Pflegeaktion wird organisiert von Ulrich Meßlinger gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Mittelfranken und der ARGE Natur Ansbach. Denn: Man will zusammenkommen, und gemeinsam anpacken. Das Gemeinschaftsgefühl an der frischen Luft und heuer bei herrlichstem Wetter ist einfach unschlagbar, Spaß und gute Gespräche garantiert, schreiben die Verantwortlichen.

Und so haben sich auch heuer wieder fast dreißig Helfer und Helferinnen die reichhaltige Brotzeit nach getaner Arbeit wohl verdient.

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Informationen unter katja@messlinger-natur.de


Von mhz
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