Wie der Bikepark für Jugendliche in Oberdachstetten realisiert werden kann | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.03.2026 07:00

Wie der Bikepark für Jugendliche in Oberdachstetten realisiert werden kann

Der Bikepark in Obernzenn ist das Vorbild für ein ähnliches Vorhaben in Oberdachstetten.  (Foto: Peter Pickel)
Der Bikepark in Obernzenn ist das Vorbild für ein ähnliches Vorhaben in Oberdachstetten. (Foto: Peter Pickel)
Der Bikepark in Obernzenn ist das Vorbild für ein ähnliches Vorhaben in Oberdachstetten. (Foto: Peter Pickel)

Gibt es doch Hoffnung auf eine zeitnahe Realisierung des Bikeparks in Oberdachstetten? Im vergangenen Jahr hatten Jugendliche ihren Wunsch zur Errichtung eines Bikeparks an die Gemeinde herangetragen.

Mit abwechslungsreichen Pump Tracks und verschiedenen Ramps soll er genauso attraktiv werden wie die Anlage in Obernzenn, so ihre Anregung. Im ständigen Austausch mit den Jugendlichen machten einige Mitglieder des Gemeinderates den Vorschlag, zu prüfen, ob sich die Grundstücke im westlichen Bereich der Büttelbergstraße dafür eignen.

Die Prüfung durch die Verwaltung habe ergeben, dass hierzu ein Bauantrag erforderlich sei, und die Arbeiten könnten von einer Erdbau-Firma erledigt werden. Bei den Grundstücken an der Büttelbergstraße handle es sich um ein Mischgebiet, und dies sei ohne Änderung des Bebauungsplanes zur Nutzung für gesundheitliche und sportliche Zwecke zulässig.

Diese vielversprechenden Einschätzungen bestätigte auch die Bauverwaltung im Landratsamt Ansbach. Nur Lärmschutzmaßnahmen seien dringend notwendig, hieß es. Die Kosten für die Änderung des Bebauungsplans und die dafür notwendigen Gutachten würden allerdings mit bis zu 30.000 Euro zu Buche schlagen.

Das Gremium befürwortete mit einer Gegenstimme, dass der Standort möglicherweise ohne Änderung des Bebauungsplans als Bikepark planerisch erfasst werden könnte.

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Bauantrag für Tagespflege

Zum Bauantrag für eine Tagespflege samt Wohnen mit Service erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen. Der Neubau am Schaufelbuck entspreche nicht dem Bebauungsplan, erläuterte Bürgermeister Martin Assum. Denn geplant sei dort ein Flachdach mit Photovoltaikanlage anstatt eines Satteldaches mit roter Eindeckung. Alle anderen Vorgaben werden aber eingehalten.

In diesem Mischgebiet sei der Betrieb einer Tagespflege möglich, hieß es. Laut Stellplatzverordnung seien neun Stellplätze erforderlich, insgesamt werden dort jedoch 22 angelegt. Für die sechs Wohnappartements entstehen sieben und für die Tagespflege zwei Parkplätze.


Von PETER PICKEL
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