Andreas Schott möchte in Diebach die Nachfolge der amtierenden Bürgermeisterin Gabriele Hofacker übernehmen, die im März 2026 nicht mehr antritt.
Dafür erhält er nicht nur Unterstützung aus Diebach selbst, sondern auch aus den Gemeindeteilen Oestheim und Bellershausen.
Alle drei Gemeindeteile gehen bei der Kommunalwahl mit einer eigenen Liste an den Start. Entsprechend fanden auch jeweils eigene Nominierungsveranstaltungen statt.
Bei der Wählergruppe Oestheim treten Matthias Wildermann, der aktuell zweiter Bürgermeister ist, Johannes Bock und Lisa Köhnert, die bereits Gemeinderatsmitglieder sind, erneut an. Außerdem kandidieren Christian Reuter, Nico Hornung, Christoph Keim, Dennis Neser, Lina Sorg, Michael Waldmann und Nathalie Becher.
Als Bürgermeisterkandidat stellte sich Andreas Schott zur Wahl und wurde ebenfalls nominiert.
Matthias Wildermann, der aktuell zweiter Bürgermeister und zudem Kommandant der Oestheimer Feuerwehr ist, wurde ebenfalls vorgeschlagen, stellt sich aber insbesondere aus beruflichen Gründen nicht zur Wahl. „Der Job als Ehrenamtlicher Bürgermeister ist sehr zeitintensiv.”
Als große Themen der vergangenen sechs Jahre in Diebach hob er den Anbau und die Erweiterung des Kindergartens Oestheim hervor, außerdem den Bau der Kläranlage mit dem Anschluss der Ortsteile Bellershausen, Wolfsau und Oestheim.
In den kommenden Jahren stehe die Planung des Dorfplatzes und des Dorfgemeinschaftshauses in Diebach auf der Agenda. Der zukünftige Gemeinderat müsse sich zudem mit der Sanierung des Kanalnetzes und dem Bau des Feuerwehrgerätehauses inklusive der Anschaffung eines Fahrzeuges auseinandersetzen. Auch das Baugebiet Hirtenfeld in Oestheim werde Thema.
Auch die Wählergruppe Bellershausen nominierte ihre Listenkandidatinnen und -kandidaten. Hier stellen sich Stefan Muser, Fabian Reinwald, Stephan Müller (bereits im Gemeinderat aktiv) und Silvia Seybold im kommenden März zur Wahl.