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Veröffentlicht am 02.04.2026 17:00

Was die Evangelische Kirchenmusik im Dekanat Ansbach plant

Stellen ihr Halbesjahresprogramm vor: Dekanatskantorin Ulrike Walch und Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer. (Foto: Thomas Wirth)
Stellen ihr Halbesjahresprogramm vor: Dekanatskantorin Ulrike Walch und Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer. (Foto: Thomas Wirth)
Stellen ihr Halbesjahresprogramm vor: Dekanatskantorin Ulrike Walch und Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer. (Foto: Thomas Wirth)

Vom Gospel-Gottesdienst über die Bach-Kantate zu Ostern bis hin zum großbesetzten Konzert mit Chor und Orchester reicht bis August das Programm der Evangelischen Kirchenmusik im Dekanat Ansbach.

Zusammengestellt haben das Programm Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer und seine Kollegin Ulrike Walch. Für Walch ist das aktuelle Halbjahresprogramm das letzte, an dem sie als Dekanatskantorin mitwirkt. Sie geht am 31. Mai in den Ruhestand.

Abschied in den Ruhestand

Zuvor gestaltet sie etwa den Festgottesdienst zum Sonntag, der im Kirchenjahr den Namen Kantate trägt und als Sonntag der Kirchenmusik gilt (St. Gumbertus, 3. Mai, 18 Uhr). Erklingen werden doppelchörige Werke für Blechbläserquartett und einen Projektchor. Verabschiedet wird die Dekanatskantorin zwei Wochen später im Rahmen eines musikalisch reich ausgestalteten Gottesdienstes (St. Johannis, 17. Mai, 16 Uhr).

In den ersten Wochen ihres Ruhestands wird Ulrike Walch noch eine ihrer bisherigen Aufgaben erfüllen. Sie wird die Chöre der Singschule leiten und im Juli mit ihnen das Musical „Arche Noah” aufführen (St. Gumbertus, 19. Juli, 16 Uhr). Auf diese Weise ist bis zu den Sommerferien keine Interims­lösung nötig. Im Herbst könnte dann Walchs Nachfolger oder Nachfolgerin die Singschule weiterführen – falls die Stelle bis dahin besetzt ist.

Der Juli wird auch das Monat der großen Konzerte. So führt Meyer mit der Ansbacher Kantorei die Orgelmesse D-Dur von Antonín Dvořák auf (St. Johannis, 5. Juli, 18 Uhr). Zu Gast sind das Vokalensemble Sonat Vox und das Ansbacher Kammerorchester mit Werken des Barock und der Romantik (St. Johannis, 19. Juli, 17 Uhr) und der Windsbacher Knabenchor mit den Stuttgarter Philharmonikern. Die Windsbacher führen in Ansbach zu ihrem 80-jährigen Bestehen „Ein deutsches Requiem” von Johannes Brahms auf, eines der bedeutendsten und schönsten Werke der Gattung (St. Gumbertus, 31. Juli, 19.30 Uhr).

Chormusik ohne Orchester findet sich selbstverständlich auch: Der junge Windsbacher Mädchenchor ist Anfang Juli in einem Gottesdienst zu erleben (St. Gumbertus, 5. Juli, 10 Uhr). Sika's Projektchor gibt ein Konzert mit Songs der Beatles, Coldplay und aus dem Musical „Wicked” (Friedenskirche, 25. April, 19 Uhr). Der Monteverdi Chor München München hingegen lässt Renaissance auf Romantik treffen (St. Gumbertus, 27. Juni, 18 Uhr).

Geplant sind auch Konzerte im Dekanat Ansbach: etwa eine Abendmusik für Trompete und Orgel in Unterrottmansdorf (Christuskirche, 18. April, 19.30 Uhr) und zum Muttertag das Konzert „Bohemian Rhapsody“ für Orgel und Schlagzeug in Bechhofen (St. Johannis, 10. Mai, 17 Uhr).

Neue Klangwelten eröffnet das Konzert mit Mary Anibal. Die preisgekrönte Sängerin und Songschreiberin aus Simbabwe, die auch Mbira, eine Art Daumenklavier, spielt, wird von der lettischen Pianistin und Organistin Agita Rando begleitet (Friedenskirche, 21. Juni, 17 Uhr)

Außergewöhnlich auf andere Art ist auch das Orgelkonzert, das Jörg Halubek nach Ansbach bringt. Der Künstler und Hochschulprofessor, der schon oft bei der Bachwoche zu hören war, reist mit Studenten und Studentinnen seiner Orgelklasse an. Sie führen den gesamten „Dritten Theil der Clavier Übung” von Johann Sebastian Bach auf (St. Gumbertus, 18. April, 18. Uhr).

Musik am Samstagmittag

Noch mehr Orgelmusik: Am 2. Mai beginnen die Musikalischen Mittagsandachten. Sie finden bis Ende August samstags um 12 Uhr in St. Gumbertus statt. Es steht aber auch Musik für Cembalo, Gitarre oder Akkordeon auf dem Programm.

Ein detaillierter Übersichtsflyer liegt in den Kirchen und in der Tourist Information aus. Außerdem kann er heruntergeladen werden auf der Homepage www.an-klang.info


Thomas Wirth
Thomas Wirth
Redakteur im Ressort „Kultur“
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