Warum der E-Bike-Akku keine Kälte mag | FLZ.de

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Veröffentlicht am 03.11.2026 14:03

Warum der E-Bike-Akku keine Kälte mag

Ab ins Warme: Der Akku des Pedelecs sollte keiner dauerhaften Kälte ausgesetzt sein. (Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn)
Ab ins Warme: Der Akku des Pedelecs sollte keiner dauerhaften Kälte ausgesetzt sein. (Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn)
Ab ins Warme: Der Akku des Pedelecs sollte keiner dauerhaften Kälte ausgesetzt sein. (Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn)

Brrrr, ist das schon wieder kalt morgens beim Radeln. Gut, dass ein Pedelec zumindest beim Treten unterstützt. Damit das so bleibt, braucht der Akku Aufmerksamkeit. Denn er mag die Kälte nicht. Wer nicht besonders Acht gibt, kann dessen Leistung und Lebensdauer „deutlich“ verringern, so die Prüforganisation Dekra.

Sie macht aber auch klar: Grundsätzlich sind E-Bike-Akkus auch für den Wintereinsatz geeignet. Sie blieben beim Fahren durch Eigenwärme auf Betriebstemperatur.

Auch der Akku mag Zimmertemperatur

Aber in schon in kalten Nächten mit Temperaturen unter 10 Grad oder gar bei drohendem Frost sollte man sie aber auf keinen Fall im Freien oder in einer kalten Garage abstellen. Lieber den Akku abnehmen und bei Zimmertemperatur lagern.

Grundsätzlich ist eine Temperatur zwischen 10 und 20 Grad ideal für das Abstellen eines E-Bikes, so der Dekra-Fahrradexperte Jochen Hof. Auch erst bei Raumtemperatur sollte er bei Bedarf geladen werden. Erst kurz vor dem erneuten Start sollte er wieder ans Rad kommen.

Für unterwegs kann man sich aus dem Zubehörhandel eine Thermoschutzhülle besorgen. Diese kann den Akku im Kalten vor Auskühlung schützen und so die Reichweite verlängern. E-Bikes mit integrierten Akkus sollte man nach Möglichkeit bei den genannten Bedingungen im Haus abstellen.

Das Pedelec kann nicht mit ins Warme?

Wer aber sein E-Bike mit integriertem Akku nur im Freien abstellen kann, kann die Kälte dennoch etwas abmildern. Etwa mit Thermoschutzhüllen, die man um das Rahmenrohr legt, in dem sich der Akku befindet - meist das Unterrohr. „Zusätzlich bietet sich für das komplette Fahrrad eine Fahrradschutzhülle an“, so Hof. Ein Aufladen ollte man bei Temperaturen unter 0 Grad „definitiv unterlassen“.

Zudem empfiehl Hof, direkt nach einer Fahrt zu laden, wenn der Akku noch eine gewisse Betriebstemperatur aufweist. „Ein Laden nach längerer Standzeit im Kalten sollte vermieden werden.“ 

Die Lagerung im Kalten hat einen großen Einfluss auf die Akkulebensdauer und vor allem auch auf die Kapazität. Daher sollten Radler, die ihr E-Bike hauptsächlich im Freien parken müssen, schon bei der Auswahl des Gefährts ein Modell mit abnehmbarem Akku bevorzugen.

© dpa-infocom, dpa:261103-930-937478/1


Von dpa
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