„Wir wollen eine saubere Natur für alle“ und „Wenn Tiere Müll fressen, sterben sie“: Das sind nur einige der Sorgen, welche die Waldkinder des Kindergartens im Leutershäuser Ortsteil Wiedersbach derzeit plagen. Diese teilten sie nun mit Bürgermeister Markus Liebich und baten um Unterstützung.
Die Waldgruppe am Rauenberg gehört zur evangelischen Kindertagesstätte Wiedersbach und verbringt ihre Zeit entweder im umgebauten Zugwaggon oder in der freien Natur. Bei ihren Spaziergängen und Erkundungstouren sei den Kindern vor langer Zeit schon der viele Müll am Straßenrand und im Wald aufgefallen, weshalb sie nun regelmäßig Müllsammelaktionen veranstalten, erklärte Kitaleiterin Kerstin Muller.
Doch trotz zahlreicher voller Mülltüten, die die Kinder sammelten, wurde der Müll nicht weniger, was die Kinder frustriert und sauer machte. Daraufhin starteten sie Überlegungen, was man noch dagegen machen kann und präsentierten ihre Ideen jetzt Bürgermeister Markus Liebich.
Mit viel Mühe gestalteten die Kinder der Waldgruppe und der Stammgruppe gemeinsam Plakate, die sie nun gerne am Straßen- und Waldrand aufstellen möchten, um die Menschen auf die Müllproblematik aufmerksam zu machen.
Der Rauenberg ist eine beliebte Jogger- und Spaziergänger-Strecke, weshalb sich dort besonders viel Müll sammelt. Aus diesem Grund hatten die Kinder die Idee, Mülleimer entlang der Straße aufzustellen. Diese Ideen fand Bürgermeister Liebich alle super, konnte jedoch noch nichts versprechen, da der Wald am Rauenberg dem Freistaat Bayern gehöre.
Liebich lobte den Einsatz und das Umweltverständnis der jungen Naturliebhaber und versprach, das Thema mitzunehmen und zu besprechen. Mit einem lauten „Bitte, bitte“ machten die Kinder ihr Anliegen nochmal deutlich, denn der Wald, in dem sie jeden Tag ihre Zeit verbringen, liegt ihnen sehr am Herzen.