Ohne Mitbewerber war Peter Kaltenhäuser in Dachsbach bei der Kommunalwahl als Bürgermeisterkandidat angetreten. Der gelernte Agraringenieur wurde mit 91,4 Prozent in seinem Amt bestätigt.
Unter den 1436 Wahlberechtigten machten 72 Prozent von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Er sei „dankbar für das Vertrauen und die Deutlichkeit des Ergebnisses”, sagte er im Gespräch mit unserer Redaktion. Anders als bei den Wahlen im Jahr 2020 hatte er dieses Mal keinen Gegenkandidaten. In den kommenden Jahren gelte es, so Kaltenhäsuer, sich weder zurückzulehnen noch auszuruhen. Es gelte vielmehr, auch in Zukunft sein Bestes und Möglichstes für die Gemeinde Dachsbach zu geben.
Kaltenhäuser ist zufrieden mit dem Ergebnis, überrascht aber nicht: „Es ist ja auch immer ein gewisses Stimmungsbild, das sich über die Zeit innerhalb der Gemeinde abzeichnet. Dennoch bin ich sehr erleichtert.” Er freut sich vor allem über die gewonnene Bekanntheit im Landkreis, die deutlich höher sei, als noch vor sechs Jahren. Das hätte – so sagt er – die ganze Sache ein wenig aufgelockert. Den Abend verbringt Kaltenhäuser als „stiller Genießer” im Rathaus.
Vom Bürgerblock, der 34,6 Prozent erzielte, wurden in den Gemeinderat gewählt: Sebastian Burkl, Wilfried Wieland, Florian Winter und Michael Schuller. Von der Liste Einigkeit und Gerechtigkeit Rauschenberg (19,9 Prozent): Sebastian Kolb, Martin Neumeister und Martina Baierl.
Von der Liste Einigkeit Oberhöchstädt (11,4 Prozent): Christian Regus. Für die Jungwähler (14,2 Prozent) sitzen Nick Knevelkamp sowie Corinna Winter am Ratstisch, für die Aktiven Frauen (19,9 Prozent) sind dies Barbara Stockmann und Thekla Fochtner-Wagner.