„Wärmewinter”: Kostenlose Mittagessen für Gemeinschaft in Neustadt und Uffenheim | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 05.01.2026 13:56

„Wärmewinter”: Kostenlose Mittagessen für Gemeinschaft in Neustadt und Uffenheim

Zusammen mit dem Küchenteam des Johann-Gramann-Hauses freuen sich (von links) Pfarrerin Tabea Richter, Dekanin Ursula Brecht, Jürgen Rotter von der KASA, Jana Pabst und Julia Dennert auf den Wärmewinter 2026.  (Foto: Nicole Gunkel)
Zusammen mit dem Küchenteam des Johann-Gramann-Hauses freuen sich (von links) Pfarrerin Tabea Richter, Dekanin Ursula Brecht, Jürgen Rotter von der KASA, Jana Pabst und Julia Dennert auf den Wärmewinter 2026. (Foto: Nicole Gunkel)
Zusammen mit dem Küchenteam des Johann-Gramann-Hauses freuen sich (von links) Pfarrerin Tabea Richter, Dekanin Ursula Brecht, Jürgen Rotter von der KASA, Jana Pabst und Julia Dennert auf den Wärmewinter 2026. (Foto: Nicole Gunkel)

Ein richtiger Renner war in den letzten vier Jahren der „Wärmewinter“, der Menschen bei einem kostenlosen Mittagessen zusammenbringt. Die gute Nachricht: Die Aktion wird in Neustadt auch heuer wieder stattfinden, und zwar vom 15. Januar bis 19. März.

„Es wird ein Fest, wir kommen an die Tische“, freute sich Dekanin Ursula Brecht schon im Vorfeld. Der Wärmewinter ist eine gemeinschaftliche Aktion des Vereins für Gemeindediakonie, der Kirchengemeinde, des Diakonischen Werks Neustadt und des Johann-Gramann-Hauses. „Eingeladen ist jeder, der kommen möchte“, ergänzte Jana Pabst, Öffentlichkeitsreferentin der Diakonie Neustadt.

Im Aktionszeitraum vom 15. Januar bis 19. März werden jeden Donnerstag von 11.30 bis 14 Uhr im Saal des Johann-Gramann-Hauses in Neustadt die Tische gedeckt. Hier ist ein Treffpunkt für alle, die gerne in guter Gesellschaft ein leckeres Mittagessen genießen wollen. Zu Beginn wird es wieder einen geistlichen Impuls geben. Vertreter der Kirchengemeinde und der Diakonie sind vor Ort und nehmen sich Zeit für seelsorgerische Gespräche. Wenn mehr Redebedarf bestehe, könne man auch Beratungstermine außerhalb des Mittagstischs vereinbaren, so Dekanin Brecht: „Das Essen ist die Basis, drumherum entsteht ein großer Raum der Herzlichkeit“.

Gemeinsam statt einsam

Rund 100 Gäste kamen im vergangenen Jahr, darunter Menschen, die sonst alleine zu Hause essen würden und die Gemeinschaft schätzen. Weihnachten sei oft Familienzeit, aber nach dem Fest seien viele Menschen wieder einsam, merkte Jürgen Rotter von der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) an. „Beim gemeinsamen Essen entstehen auch Beziehungen. Manche verabreden sich“, ergänzte Ursula Brecht. Auch so manche Schulkinder kamen nach Schulschluss mit ihren Familien vorbei.

Die Zahl der Gäste sei bisher immer bewältigbar gewesen, da die Besucherinnen und Besucher zeitversetzt kamen, berichtete Julia Dennert, Einrichtungsleiterin des Johann Gramann Hauses. „Wir mussten noch niemanden abweisen“. Auch im Foyer wurden Tische und Stühle aufgestellt, damit wirklich jeder einen Platz fand.

Das könnte Sie auch interessieren
FLZ-Auszeichnung: Friedrich Rohm ist Ehrenamtlicher des Monats FebruarZentrum für Pflegeberufe: In Bad Windsheim wurde der Steller-Campus eröffnetGroße Nachfrage: Kurzzeitpflege in Feuchtwangen verzeichnet über 100 Gäste„Wärmewinter“ in Uffenheim: Leberkloßsuppe und gute GesprächeTeilzeitbetreutes Wohnen in Neustadt: Eine neue Heimat für junge MenschenDiakonieverein startet in Wilhermsdorf sein soziales Bauprojekt in der HauptstraßeGeschichte statt Kunst: Im Seniorencentrum Uehlfeld sind diese Bilder Top-Thema„Zuspruch war Bombe”: So lief der etwas andere Weihnachtsmarkt in FeuchtwangenVon Curry bis Schäufele: Bad Windsheimer Seniorenheim veröffentlicht KochbuchRealschule Schillingsfürst: Mit selbst verfassten Gedichten ins SeniorenheimKartengrüße ins Seniorenheim: Gramann-Haus in Neustadt startet WeihnachtsaktionNeuer Leiter der Hospitalstiftung in Bad Windsheim: Wie Jürgen Förster ticktVR Bank spendet 15.000 Euro an den Diakonieverein Dietenhofen und Umgebung100 Jahre Diakonissen-Dienst in Merkendorf: Von Kinderbetreuung bis KrankenpflegeDie „Filmriss”-Reihe geht weiter: In Neustadt/Aisch wird „Vena” gezeigt

Das kostenlose Drei-Gänge-Menü wird wie in den vergangenen Jahren wieder eine Suppe und wahlweise ein Fleischgericht oder eine vegetarische Variante umfassen. Zum Dessert gibt es Kuchen und Torten, die Ehrenamtliche beisteuern. Das Küchenteam des Johann-Gramann-Hauses sorgt auch heuer wieder dafür, dass die Aktion durchgeführt werden kann. „Wir teilen mehr Personal ein“, sagte Julia Dennert und lobte ihr Team, das an einem Strang zieht. Jeder, der möchte, kann eine Spende dalassen, den Rest finanziert der Verein für Gemeindediakonie. Ehrenamtliche, die beim Servieren der Speisen helfen oder eine Kuchenspende beitragen möchten, können sich bei der Kirchengemeinde Neustadt melden.

Zum Abschluss der Aktion findet am Sonntag, 22. März , um 10.15 Uhr wieder ein Diakoniegottesdienst in der Kirche mit anschließendem Mittagessen im evangelischen Gemeindehaus statt.

Aktion erstmals auch in Uffenheim

Erstmals wird es auch einen Wärmewinter in Uffenheim geben, fügte Jürgen Rotter an. Darauf haben sich Vertreterinnen und Vertreter von Kirche, Diakonie und evangelischem Bildungswerk geeinigt, die mit diesem Angebot das gesellschaftliche Miteinander stärken wollen. Der Mittagstisch findet sechsmal jeweils freitags (am 6., 13., 20., 27. Februar und 6. und 13. März 2026) im Gerlach-von-Hohenlohe-Stift in Uffenheim statt.

north