Wärmedämmung mangelhaft: Probleme in der Hans-Popp-Halle in Weihenzell | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.02.2026 15:24

Wärmedämmung mangelhaft: Probleme in der Hans-Popp-Halle in Weihenzell

Der Anbau der Hans-Popp-Halle soll Platz für Duschen und Sanitäranlagen bieten und den bestehenden Gymnastikraum erweitern.  (Foto: LUCA PAUL)
Der Anbau der Hans-Popp-Halle soll Platz für Duschen und Sanitäranlagen bieten und den bestehenden Gymnastikraum erweitern. (Foto: LUCA PAUL)
Der Anbau der Hans-Popp-Halle soll Platz für Duschen und Sanitäranlagen bieten und den bestehenden Gymnastikraum erweitern. (Foto: LUCA PAUL)

Nach der Sanierung und Erweiterung der Hans-Popp-Halle durch die Gemeinde und die Schützengesellschaft Weihenzell nimmt nun der Sportverein SC Wernsbach-Weihenzell eine Erneuerung und einen Anbau in dem von ihm genutzten Bereich vor. Dabei stießen die Ehrenamtlichen auf Probleme.

Ein neuer zweigeschossiger Anbau soll Platz für Duschen und Sanitäranlagen bieten und außerdem den Gymnastikraum im Obergeschoss erweitern. Wie der Bauwart des SC nun dem Gemeinderat mitgeteilt hat, habe man im Zuge dieser Arbeiten festgestellt, dass die Decke des bestehenden Gymnastikraums runderneuert und gedämmt werden muss.

„Die vorhandene Wärmedämmung ist mangelhaft und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Dadurch ist die zufriedenstellende Beheizung des Raumes an kalten Tagen nur eingeschränkt möglich“, lautet das Fazit eines Ingenieurbüros. Der Sportverein übernimmt in Eigenleistung die komplette Demontage der Unterkonstruktion sowie die Entsorgung der Dämmung.

Bereits erledigt ist die Demontage der Lüftungskanäle und der Austausch der Wasserleitungen im Bestandsgebäude. Auch hier haben die Sportlerinnen und Sportler viele Arbeitsstunden geleistet. Die Material- und Facharbeitskosten der gesamten Maßnahme belaufen sich insgesamt auf 28.300 Euro und werden von der Gemeinde als Eigentümerin des Gebäudes beigesteuert.

Viel in Eigenleistung erledigt

„Wenn solche Vorhaben anstehen, machen wir dies nach Möglichkeit immer Hand in Hand mit den Ehrenamtlichen der Vereine. Dieses Vorgehen hat sich bewährt“, sagte Bürgermeister Gerhard Kraft. Daher wolle man das auch diesmal so machen.

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Das übliche Vorgehen sei, dass die Materialkosten und die nötigen Ausgaben für Arbeiten, die zwingend durch eine Fachfirma durchgeführt werden müssten – wie beispielsweise Elektroinstallationen – die Gemeinde übernehme. Alles andere führen die Aktiven der Vereine in Eigenregie aus. „Unsere Ehrenamtlichen leisten hier immer sehr viel.“ So werde man auch den Anbau der Hans-Popp-Halle erfolgreich zum Abschluss bringen.

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