Die Wählergemeinschaft Windsbach – Umland hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl im März 2026 nominiert.
Nach der Begrüßung durch Norbert Kleinöder erläuterte Friedrich Siemandel die Regularien zu der Wahl der Bewerberinnen und Bewerber auf der Umlandliste, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Zweiter Bürgermeister Norbert Kleinöder verwies kurz auf die Historie der überparteilichen und unabhängigen Wählergemeinschaft.
Die Umlandfraktion bildet mit sieben Sitzen derzeit die stärkste Fraktion im Stadtrat. Er machte aber auch deutlich, dass eine erfolgreiche Kommunalpolitik nur möglich sei, wenn man im ständigen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern stehe und mit den anderen Fraktionen und dem Bürgermeister zusammenarbeite.
Kleinöder stellte einige Schwerpunkte aus dem Programm der Wählergemeinschaft heraus. So war der Neubau der Kindertagesstätte in der Badstraße ein bedeutendes Projekt, um die Betreuung aller Kinder zu gewährleisten. In Windsbach und Veitsaurach werden in insgesamt fünf Kitas 330 Kinder betreut.
Es gelte, die Vielzahl der Dorfgemeinschaftshäuser zu erhalten und bei Bedarf noch zu erhöhen, befand Kleinöder. Diese Treffpunkte sowie die zahlreichen Spielplätze im Stadtgebiet und in den Ortsteilen seien wichtige Orte des sozialen und gesellschaftlichen Miteinanders.
Weiter hob der zweite Bürgermeister, die Wichtigkeit des geplanten sozial-diakonischen Quartiers „An den Feldwiesen“ hervor. Die Umlandfraktion habe „mit Zuversicht und Ausdauer” an diesem Projekt festgehalten, betonte er. Die Sanierung der Stadthalle ist aus Sicht der Umländer ebenfalls ein bedeutendes Projekt für Windsbach, heißt es in dem Pressetext. Auf Basis der Machbarkeitsstudie und nach einem Realisierungswettbewerb soll die Stadthalle in eine attraktive Multifunktionshalle umgebaut werden.
Bei der Abwasserentsorgung wurden schon große Investitionen getätigt, aber weitere Maßnahmen sind noch erforderlich, sagte Kleinöder. Die Wählergemeinschaft Windsbach-Umland will hierfür keine Verbesserungsbeiträge erheben.
Auf der Liste finden sich sechs Kandidatinnen und 14 Kandidaten im Alter von 31 bis 63 Jahren. Als Durchschnittsalter errechnen sich exakt 50 Jahre. 16 Kandidatinnen und Kandidaten kommen aus den Ortsteilen und vier aus dem Stadtgebiet. Auf der Kandidatenliste befinden sich fünf erfahrene Stadtratsmitglieder und zwei langjährige Ortssprecher.
Der Listenvorschlag wurde einstimmig angenommen. Auf der Liste stehen: Norbert Kleinöder, Friedrich Siemandel, Elisa Geiselseder-Wörlein, Ralph Schwarz, Wolfgang Zehmeister, Barbara Veeh-Drexler, Jürgen Schönsee, Jürgen Reck, Kathrin Haumann, Hermann Menhorn, Robert Papp, Jennifer Günzel, Thomas Schwarz, Thomas Eder, Eyleen Melzer, Günter Braun, Udo Hechtel, Thomas Gilch, Jürgen Lang, Monika Barthel. Ersatzkandidat ist Friedrich Schmidt.
Die Kandidierenden werden sich bei 20 Wahlveranstaltungen, beginnend ab 9. Januar 2026, in der Stadt und in allen Ortsteilen vorstellen.