Die Wählergemeinschaft Beyerberg-Lentersheim nominierte ihre Liste für die Gemeinderatswahl 2026. In beiden Ortsteilen fanden im Vorfeld Versammlungen statt, bei denen sich je sechs Kandidatinnen und Kandidaten bereit erklärt haben, für das Amt anzutreten.
Die endgültige Platzierung auf der Liste erfolgte dann im Wechsel zwischen den Ortsteilen, beginnend mit dem Listenführer Markus Sauber aus Lentersheim. Er wurde auch von den 64 anwesenden Wahlberechtigten per Akklamation zum Versammlungsleiter bestimmt.
Zunächst ging der amtierende Bürgermeister Friedrich Steinacker auf die Gründung der Wählergemeinschaft im Jahr 2002 ein. Ziel sei es gewesen, die beiden größten Ortsteile der Gemeinde Ehingen mit einer entsprechenden Anzahl an Gemeinderatsplätzen auszustatten. Dies sei auch zuletzt wieder gelungen, als die Wählergemeinschaft 2020 den Rathauschef stellte und sechs von zwölf Sitzen erreichte.
Die Liste, mit der die Wählergemeinschaft im März antreten will, umfasst zwei Frauen, zehn Männer sowie einen Ersatzkandidaten. Per Akklamation wurde einstimmig beschlossen, über die vorbereitete Liste im Block abzustimmen. Anschließend stellten sich die einzelnen Personen den Anwesenden vor. Um ein Mandat bewerben sich: Markus Sauber, Heiko Prechter, Matthias Rode, Klaus Kober, Daniel Pattloch, Marco Feldner, Michael Hoffmann, Bianca Elz, Christoph Hoffmann, Marga Blank, Markus Eul und Udo Wekemann. Ersatzkandidat ist Stefan Frank.
Schriftlich und geheim wurde der Vorschlag einstimmig angenommen. Zusätzlich wurde beschlossen, dass bei einem ausfallenden Kandidaten der Ersatzbewerber an die letzte Stelle rückt und alle anderen Personen aufrücken.
Wie Sauber weiter mitteilte, habe die Wählergemeinschaft keinen geeigneten Bürgermeisterkandidaten finden können. Nach einem Gespräch mit dem Ehinger Bewerber Markus Prokopczuk sehe man zwar von einer Nominierung ab, empfehle aber dessen Unterstützung. Prokopczuk selbst gab bekannt, sich in Lentersheim und Beyerberg im Januar ausführlich vorzustellen.
Bürgermeister Steinacker appellierte abschließend zur Wahl zu gehen, die Liste zu unterstützen und den Bewerber um das Amt als Gemeindeoberhaupt mit einem Vertrauensbeweis zu bedenken – auch wenn er als einziger Kandidat antritt.