Jetzt gab er bekannt, dass er bei der Kommunalwahl 2026 erneut als gemeinsamer Bürgermeisterkandidat aller Fraktionen antreten werde.
Nach Rücksprache mit seiner Familie und seinem engsten privaten Umfeld habe er sich dazu entschieden, teilte Strauß im Gemeinderat mit.
Gleichzeitig bedankte er sich bei den Mitarbeitenden im Rathaus und seinen beiden Stellvertretern Eberhard Held und Wilhelm Hintermeier für die Unterstützung in den vergangenen Jahren.
Die Fraktionsvorsitzenden Wilhelm Hintermeier (CSU), Bernd Glasauer (UB) und Klaus Mittelmeier (SPD) hatte sich in einem Schreiben für eine gemeinsame Nominierung von Tobias Strauß ausgesprochen und ihre Unterstützung zugesagt. Auch die FWG-Fraktion hatte dies – mit Ausnahme ihres Vorsitzenden – unterstützt.
Ein Wandel zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Wertschätzung habe seit dem Amtsantritt von Strauß eine Vielzahl von Projekten und Vorhaben möglich gemacht, heißt es in dem Schreiben. Die persönliche Art und Schaffenskraft des Bürgermeisters trage daran einen großen Anteil. Deshalb wolle man die gelungene Zusammenarbeit mit ihm fortsetzen.
Strauß beschrieb die Anstrengungen der Gemeinde, in finanziell schwierigen Zeiten die notwendigen Aufgaben zu erfüllen. Vor allem die Anfangszeit nach seinem Amtsantritt 2020 sei „sehr wild“ gewesen, weil man den „aufgelaufenen Investitions- und Maßnahmenstau“ abzuarbeiten hatte. Er sei aber „ein grundlegend positiv eingestellter Mensch“, der – „auch als Strauß“ – nicht den Kopf in den Sand stecke. Dass es im Gemeinderat gelungen sei, eine kommunalpolitisch „zerfahrene“ Situation zu überwinden, führt Strauß darauf zurück, dass man „miteinander rede“ und diskutiere, bevor man die Beschlüsse auf sachlicher Basis fasse.
Er bedankte sich bei allen Fraktionen für das entgegengebrachte Vertrauen. Er werde 2026 sehr gerne wieder als gemeinsamer Bürgermeisterkandidat antreten, betonte Tobias Strauß.