UWG nominierte in Großenried für die Kommunalwahl 2026 | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 04.12.2025 20:46

UWG nominierte in Großenried für die Kommunalwahl 2026

Die nominierten Gemeinderatskandidaten der UWG mit dem Vorsitzenden Wolfgang Reif (vorne, Mitte sitzend). (Foto: Walter Oberhäußer)
Die nominierten Gemeinderatskandidaten der UWG mit dem Vorsitzenden Wolfgang Reif (vorne, Mitte sitzend). (Foto: Walter Oberhäußer)
Die nominierten Gemeinderatskandidaten der UWG mit dem Vorsitzenden Wolfgang Reif (vorne, Mitte sitzend). (Foto: Walter Oberhäußer)

Eine Gemeinde als „Wohlfühl-Ort”: Diesem Ziel hat sich die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) verschrieben, die jetzt ihre Kandidatinnen und Kandidaten für einen Sitz in Bechhofens Gemeinderat bei der anstehenden Kommunalwahl nominierte.

Wolfgang Reif, Vorsitzender der Wählergruppierung, die aktuell fünf Sitze im Ratsgremium hat, eröffnete die Versammlung und freute sich über die zahlreichen Teilnehmenden und das Interesse an der Vergabe von 20 Gemeinderatssitzen. Die Versammlungsteilnehmenden bestimmten Dr. Nikolaus Meier zum Versammlungsleiter. Er erläuterte zunächst das Wahlverfahren zur Nominierung, stellte die Anzahl der Wahlberechtigten fest und ließ über das Nachrückverfahren der Ersatzleute abstimmen und benannte die Beauftragten beziehungsweise deren Stellvertretung für den Wahlvorschlag.

Ehrenamtliches Engagement

Nach diesen Regularien stellten sich die Bewerberinnen und Bewerber in der Reihenfolge der vorliegenden Vorschlagsliste vor. Die Liste wird vom UWG-Vorsitzenden Wolfgang Reif angeführt. Auf den nächsten Plätzen stehen Alexander Beck, Michael Eff, Andi Böckler, Matthias Mösch, Franz Schwaiger, Carmen Göppel, Volker Hahn, Josef Gessler senior, Lukas Effert, Christian Gessler, Florian Grün, Josef Gessler junior, Bernhard Nefzger, Franziska Ehemann-Braun, Johannes Eff, Peter Meier, Konrad Seiß, Alfred Fischer, Jürgen Gögelein. Ersatzleute sind Reiner Lutz und Bastian Meyer.

Anschließend stellte sich die Kandidierenden vor: Genannt wurde bei diesen persönlichen Angaben das Lebensalter, der Familienstand, der ausgeübte Beruf, das ehrenamtliche Engagement sowie auch persönliche Ziele für eine erfolgreiche Arbeit im Ratsgremium.

Dabei war zu erfahren, dass die Bewerbenden in der Gemeinde mit ihren 28 Ortsteilen verwurzelt sind. Sie bringen umfangreiche Lebens-, Berufs- und Gemeinderatserfahrung mit und sind in der Feuerwehr, Feldgeschworenengremien, im Kirchenvorstand und dem Musikverein sowie in Jugendorganisationen auch bei sportlichen Gruppierungen aktiv.

Das könnte Sie auch interessieren
Sitzungsgeld im Vergleich: Das „verdienen” Stadt- und Gemeinderäte im Kreis NeustadtRatsneuling Michael Seybold wird in Gebsattel gleich dritter BürgermeisterWilburgstetten: Gemeinderat gibt grünes Licht für geplanten GenerationenwohnparkNeue Wanderwege in der Gemeinde Simmershofen: Viel Natur für die ganze FamilieDebatte um Sanierung der Roßmühle in Feuchtwangen nimmt „merkwürdige Schlagseite“Wassertrüdinger CSU reflektiert Wahl: Weniger Sitze, aber weiter stärkste FraktionAbschied nehmen auf der Burg von ColmbergMehr Sicherheit in Betzendorf: Stadtrat stimmt Verkehrsinseln zuInsinger Gemeinderat startet: Ein Neuer wird gleich zweiter BürgermeisterWie im Stadtwald von Burgbernheim kleine Bäume vor Verbiss geschützt werdenPersonelle Neuausrichtung beim Bürgerbündnis Stadt und Land WassertrüdingenAbschied und Willkommen im Gemeinderat Ohrenbach: Fünf Neugewählte vereidigtGlasfaser für 45 weitere Adressen in Neuendettelsau: Was das die Kommune kostetNach Streit um Heizkraftwerk: Nahwärmenetz für Rügland nimmt eine weitere HürdeMit Flohmarkt und Blaulicht-Einblicken: Freibad-Eröffnung in Lichtenau

Die 29 Wahlberechtigten votierten einstimmig für die Möglichkeit der Blockabstimmung, zudem wurde beschlossen, die Reihung auf der Vorschlagsliste auf den Stimmzetteln für den Gemeinderat zu übernehmen. So wurde auch bei den Ersatzleuten verfahren.

Abschließend stellte Vorsitzender Reif die Eckpfeiler für die Gemeinderatsarbeit vor. Die Gemeinde sei mehr als nur ein Wohnort – sie ist Heimat, Zuhause und ein Ort, an dem man sich wohlfühlen möchte. Man wolle unter der Überschrift „Unabhängig entscheiden. Gemeinsam gestalten“ eine moderne Gemeinde mitgestalten.

Infrastruktur weiterentwickeln

Dabei ist vorgesehen, in der kommenden Wahlperiode die zukunftsorientierte und familiennahe Bildung zu festigen, eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung zu erhalten und nachhaltige Ortsentwicklung sicherzustellen und die heimische Wirtschaft zu fördern. Außerdem gelte es, das Ehrenamt als Rückgrat der Gemeinde zu stärken, die Infrastruktur hinsichtlich Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Hochwasserrückhaltung sowie Breitbandversorgung und Erhalt des Straßennetzes und Breitbandausbau zu erhalten respektive weiterentwickeln.

Ein weiteres Ziel sei es, die kommunale Transparenz für die gesamte Bürgerschaft hinsichtlich Print- und Digitalmedien zu forcieren. Diese Ziele könnten aber nur unter dem Gesichtspunkt einer soliden Haushaltspolitik gewährleistet werden.


Von WALTER OBERHÄUSSER
north