Unions Heldt kritisiert Bayern wegen Debatte um Platzverweis | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 17.03.2026 05:46

Unions Heldt kritisiert Bayern wegen Debatte um Platzverweis

Union-Geschäftsführer Horst Heldt glaubt, dass die Debatte um die Gelb-Rote Karte für Luis Díaz Einfluss auf das Spiel gegen die Bayern haben wird. (Archivbild) (Foto: Swen Pförtner/dpa)
Union-Geschäftsführer Horst Heldt glaubt, dass die Debatte um die Gelb-Rote Karte für Luis Díaz Einfluss auf das Spiel gegen die Bayern haben wird. (Archivbild) (Foto: Swen Pförtner/dpa)
Union-Geschäftsführer Horst Heldt glaubt, dass die Debatte um die Gelb-Rote Karte für Luis Díaz Einfluss auf das Spiel gegen die Bayern haben wird. (Archivbild) (Foto: Swen Pförtner/dpa)

Geschäftsführer Horst Heldt vom 1. FC Union Berlin befürchtet, dass die massive Kritik des FC Bayern München an dem Platzverweis für Luis Díaz das Duell der beiden Clubs am Wochenende beeinflussen wird. „Das nächste Schiedsrichtergespann beim nächsten Spiel - ja Prost Mahlzeit - die haben es nicht einfach. Weil natürlich jede Situation ganz genau beäugt wird und begleitet wird. Und das ist nicht in Ordnung“, sagte Heldt bei „Triple – der Hagedorn-Fußballtalk“ bei Sky vor dem Auswärtsspiel der Köpenicker in München am Samstag (15.30 Uhr) in der Fußball-Bundesliga.

Die Bayern hatten gegen die Gelb-Rote Karte für Díaz in der Bundesliga-Partie bei Bayer Leverkusen Einspruch eingelegt. Dieser wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes aber zurückgewiesen. Der Kolumbianer fehlt damit gegen Union gesperrt.

Hoeneß in Rage nach Platzverweis

Díaz hatte wegen einer vermeintlichen Schwalbe seine zweite Gelbe Karte der Partie gesehen. Im Nachgang übten die Bayern heftige Kritik an den Unparteiischen. „Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe“, schimpfte Ehrenpräsident Uli Hoeneß bei „Bild“. Und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen forderte via Sky vom DFB, „das Niveau der Leistungen seiner Schiedsrichter zu verbessern“.

Es habe einen „anderen Aufschlag, wenn sich die Bayern öffentlich zu solchen Themen äußern“, sagte Heldt. Man werde die Leidtragenden sein, so der 56-Jährige. „Es gibt immer Situationen, in denen sich Vereine über Entscheidungen aufregen. Aber das ist kein Vergleich.“

© dpa-infocom, dpa:260317-930-826081/1


Von dpa
north