Uehlfeld stimmt als Letztes dem Zweckverband für die Aischtal-Kläranlage zu | FLZ.de

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Veröffentlicht am 23.01.2026 15:00

Uehlfeld stimmt als Letztes dem Zweckverband für die Aischtal-Kläranlage zu

Die Uehlfelder Kläranlage wird ihre Funktion verlieren, sobald die Aischgrund-Kläranlage in Pahres und die Leitungen fertig gebaut und dort angeschlossen sind. (Foto: Jonas Grombach)
Die Uehlfelder Kläranlage wird ihre Funktion verlieren, sobald die Aischgrund-Kläranlage in Pahres und die Leitungen fertig gebaut und dort angeschlossen sind. (Foto: Jonas Grombach)
Die Uehlfelder Kläranlage wird ihre Funktion verlieren, sobald die Aischgrund-Kläranlage in Pahres und die Leitungen fertig gebaut und dort angeschlossen sind. (Foto: Jonas Grombach)

Nachdem die Uehlfelder Rätinnen und Räte bei der Abwasser-Zukunft lange gezögert hatten, wurden nun Nägel mit Köpfen gemacht. Zwar nicht gänzlich ohne Gegenwind, dafür aber mit einer breiten Mehrheit votierte das Ratsgremium für die Gründung des Abwasserverbandes Aischgrund. Auch Verbandsräte wurden – sogar einstimmig – bestellt.

Darüber informierte Bürgermeister Detlef Genz im Nachgang der Sitzung auf Nachfrage unserer Redaktion. Die Zweckverbandssatzung war auch in Uehlfeld bereits in der November-Sitzung Thema, ein Beschluss darüber musste seinerzeit aber noch vertagt werden, weil zuerst noch Fördermittel für diesen Schritt beantragt werden sollten. Mit Erfolg. Nun musste die Satzung allerdings verabschiedet werden, was bei zwei Gegenstimmen aus der CSU/FB-Fraktion auch passierte.

Landkreisdeponie wird Abwasser-Gast

Im November waren im Rat zu dem Schriftstück noch Fragen aufgekommen. Diese konnten aber beantwortet werden, berichtete Genz. Zwei Änderungswünsche hätten es sogar in die Satzung geschafft, „und wurden auch von den anderen Gemeinden für gut befunden”. Denn letztlich werden künftig neben Uehlfeld auch die Kommunen Gutenstetten, Münchsteinach und Baudenbach ihre Abwässer in die interkommunale Kläranlage nach Pahres pumpen. Sie alle hatten bereits zuvor der Satzung und der Zweckverbandsgründung zugestimmt. Uehlfeld war nun somit der letzte Partner, der grünes Licht dafür gab. Die Dettendorfer Deponie kommt schließlich noch als Abwassergast dazu, so der Plan.

Bei den Einwohnerwerten für Uehlfeld hatte es in der November-Sitzung ebenfalls noch Unstimmigkeiten gegeben. Diese konnten in der Zwischenzeit allerdings geklärt werden, wie es in den Sitzungsunterlagen heißt: Demnach seien für die Gemeinde Uehlfeld 6570 Einwohnerwerte in der Satzung verankert und so auch korrekt.

Insgesamt muss der Zweckverband ein Stammkapital von 300.000 Euro aufbauen. Der Anteil der jeweiligen Gemeinde bemisst sich nach den Einwohnerzahlen, für die Kommune Uehlfeld sind das 36,66 Prozent der Gesamtsumme und somit knapp 110.000 Euro. „Hierzu wurde dem Markt Uehlfeld mittlerweile eine anteilige Zuwendung in Höhe von 59.500 Euro (brutto) in Aussicht gestellt”, steht in den Unterlagen geschrieben.

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Die Verbandsräte wurden sogleich bestimmt

Nach der erfolgreichen Zweckverbandsgründung und dem Erlass der Satzung ging es für den Uehlfelder Gemeinderat noch darum, Verbandsräte für die Zweckverbandsversammlung zu bestellen. Wie Genz im Nachgang informierte, habe sich hierfür schnell eine Lösung gefunden. Neben dem Bürgermeister als geborenes Mitglied sind pro Kommune noch zwei Räte und zwei Stellvertreter vorgesehen.

Gesetzt sind für Uehlfeld Detlef Genz sowie seine beiden Stellvertreter Gerhard Winkler und Jürgen Hornischer. Matthias Heidel (für Hornischer) und Christian Zwanzger (für Winkler) übernehmen jeweils die Vertretung. Sollte Genz ausfallen, springt Leonhard Dümmler ein. Damit waren alle einverstanden, der Beschluss fiel ohne Gegenstimme.

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