Über die Alpen von Feuchtwangen nach Lana | FLZ.de

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Veröffentlicht am 19.08.2024 08:15

Über die Alpen von Feuchtwangen nach Lana

Höhepunkt der Reise war die Etappe über Nauders, bei der sich unterwegs ein herrlicher Blick auf den Reschensee bot. Unser Bild zeigt die Gruppe mit Abteilungsleiter Christoph Wallewein (rechts) und Betreuer Pierre Hammer (links). Foto ((Selbstauslöser): TuS-Abteilung Schwimmen/Triathlon / Pierre Hammer)
Höhepunkt der Reise war die Etappe über Nauders, bei der sich unterwegs ein herrlicher Blick auf den Reschensee bot. Unser Bild zeigt die Gruppe mit Abteilungsleiter Christoph Wallewein (rechts) und Betreuer Pierre Hammer (links). Foto ((Selbstauslöser): TuS-Abteilung Schwimmen/Triathlon / Pierre Hammer)
Höhepunkt der Reise war die Etappe über Nauders, bei der sich unterwegs ein herrlicher Blick auf den Reschensee bot. Unser Bild zeigt die Gruppe mit Abteilungsleiter Christoph Wallewein (rechts) und Betreuer Pierre Hammer (links). Foto ((Selbstauslöser): TuS-Abteilung Schwimmen/Triathlon / Pierre Hammer)

Eine anspruchsvolle Überquerung der Alpen haben jetzt elf Kinder und Jugendliche von der Abteilung Schwimmen/Triathlon im TuS Feuchtwangen mit ihren Fahrrädern gemeistert. Ziel der Sportlerinnen und Sportler im Alter von zehn bis 16 Jahren war die Partnerkommune Lana in Südtirol.

Auf ihrer 504,7 Kilometer weiten Strecke bewältigten die Teilnehmenden innerhalb von sechs Tagen insgesamt 4120 Höhenmeter. Als Betreuer der neun Mädchen und zwei Jungen waren Abteilungsleiter Christoph Wallewein und Klaus Lohbauer sowie Pierre Hammer am Steuer des Begleitfahrzeugs mit von der Partie.

„Besondere Weise” des Kennenlernens

Vor der Abfahrt verabschiedete Herbert Lindörfer die Gruppe im Forstamtsgarten: „Ich freue mich sehr, dass mit dieser Reise junge Menschen unsere Partnerstadt auf eine besondere Weise kennenlernen“, wird Feuchtwangens dritter Bürgermeister in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus zitiert.

„Städtepartnerschaften leben von Begegnungen, ob über Vereine oder private Kontakte”, heißt es weiter. Die Kinder und Jugendlichen seien damit Botschafter „unserer Partnerschaft“, betonte Lindörfer, der diesen eine gute und – vor allem – unfallfreie Fahrt wünschte.

Auf Campingplätzen übernachtet

Die Tour umfasste fünf Etappen mit Tagesstrecken zwischen 86 und 98,5 Kilometern sowie 480 bis zu 1100 Höhenmetern, bevor die Gruppe nach einer letzten Halbtagestour über 40 Kilometer Feuchtwangens Partnergemeinde Lana und damit ihr Ziel erreichte. Übernachtet wurde unterwegs in Zelten auf den Campingplätzen in Donauwörth, Landsberg am Lech, Heiterwang, Pfunds und Goldrain. Als Höhepunkt ihrer Reise empfanden die Mitfahrenden ihre Etappe über Nauders, die durch die historischen Panzersperren führte und einen atemberaubenden Blick auf den Reschensee bot.

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Betreuer im Sturz-Pech

Mit ihrer guten Grundfitness dank des regelmäßigen Schwimmtrainings und einiger Ausfahrten im Zuge der Vorbereitung auf die Reise hätten alle Kinder und Jugendlichen die durchaus anstrengende Alpenüberquerung per Fahrrad geschafft, heißt es in der Mitteilung weiter. Allerdings wurde „die ansonsten reibungslose Tour“ vom unglücklichen Sturz eines Betreuers überschattet, der sich dabei das Schlüsselbein brach.

Bei ihrer Ankunft am Ziel wurde die Gruppe schließlich von Eltern sowie von Lanas Gemeindereferent Jürgen Zöggeler empfangen. Der würdigte die herausragende Leistung der jungen Sportlerinnen und Sportler und hob ebenfalls die Bedeutung solcher Austauschprojekte für die Partnerschaft zwischen Lana und Feuchtwangen hervor.

Frühstück mit dem neuen Bürgermeister

Indes hatten Lanas ehemaliger Partnerschaftsbeauftragter, Roland Gruber, der auch Träger der Feuchtwanger Stadtmedaille ist, und seine Frau Erika eine besondere Überraschung vorbereitet. Sie hatten zur Freude der „jungen Fahrradprofis aus Feuchtwangen“ eigens ein Begrüßungsplakat gestaltet.

Am folgenden Tag besuchte sie Lanas neu gewählter Bürgermeister Dr. Helmut Taber: Bei einem gemeinsamen Frühstück tauschte er sich mit den Kindern und Jugendlichen sowie deren Betreuern aus, die zwei Tage lang in der Partnergemeinde blieben. Dort besuchten sie das Freibad und erkundeten den Hausberg Vigiljoch per Gondel und Sessellift.

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