Über 60 Karpfen bei Lehrberg verendet: Kam Gülle in den Teich? | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 14.04.2026 14:43

Über 60 Karpfen bei Lehrberg verendet: Kam Gülle in den Teich?

Die Polizei hat das Wasserwirtschaftsamt eingeschaltet, um den Tod der Tiere zu klären.  (Symbolbild: Diane Mayer)
Die Polizei hat das Wasserwirtschaftsamt eingeschaltet, um den Tod der Tiere zu klären. (Symbolbild: Diane Mayer)
Die Polizei hat das Wasserwirtschaftsamt eingeschaltet, um den Tod der Tiere zu klären. (Symbolbild: Diane Mayer)

Rund 60 verendete Karpfen und mehrere tote Silberkarpfen hat am Montag der Pächter eines bewirtschafteten Löschwasserteichs bei Obersulzbach (Gemeinde Lehrberg) entdeckt.

Nach den Angaben der Polizei wurde das Wasserwirtschaftsamt hinzugezogen, da die Einleitung von Gülle als Auslöser für das Fischsterben vermutet wird. Gülle reduziert den Sauerstoffgehalt im Wasser. Gewässerproben wurden entnommen und Fische für die Analyse sichergestellt.

Auf den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen wurden Schleppspuren festgestellt, die den erforderlichen Mindestabstand zum Gewässer nicht einhielten. Ob dies ursächlich für das Fischsterben war, bedarf laut Polizeiangaben weiterer Ermittlungen.

Zudem muss die Untersuchung der Wasserproben beim Landesamt für Umwelt abgewartet werden. Der finanzielle Schaden des Teichwirtes wird auf etwa 2000 Euro geschätzt.


Wolfgang Grebenhof
Wolfgang Grebenhof
Redakteur in der Lokalredaktion Ansbach seit 1992. Schwerpunktmäßig zuständig für den Raum Leutershausen. Heimatverbunden und weltoffen, regional verwurzelt und global neugierig.
north