Der nächste Tankrabatt soll die hohen Spritpreise eindämmen. Die Preise an Tankstellen werden voraussichtlich schon in der Nacht zum Donnerstag purzeln - richtig günstig wird es an der Zapfsäule auch dadurch nicht, das Preisniveau bleibt hoch.
Aber: Mit ein paar Kniffen kann man etwas Geld sparen. Hier sind die fünf Ratschläge, die einfach zu beherzigen sind:
Wo ist der Sprit in der Umgebung am günstigsten? Preisvergleich-Apps und Websites wie „ADAC Drive“, „ACE-App“, „Clever Tanken“, „mehr-tanken“ oder „PACE Drive“ geben einen Überblick - es gibt eine Vielzahl zugelassener Dienste, die ihre Preise von der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beziehen, so das Bundeskartellamt. Sie sind auf der Website der Behörde aufgelistet.
Auch die verbreitete Kartenapp „Google Maps“ zeigt Tankstellen und deren aktuelle Preise für einen Liter Superbenzin an. (Was E10, Diesel oder Super Plus kosten, wird mit einem Fingertipp auf die einzelne Tankstelle eingeblendet.)
Bestenfalls checkt man die Preise vor dem Losfahren. Die Vergleichsseiten bieten in der Regel eine Suche auf Basis der Postleitzahl. Nutzer können damit einen Umkreis festlegen, beispielsweise zehn Kilometer, und sehen so rasch auf einen Blick, wo der Sprit in der Nähe gerade am wenigsten kostet. Auf längeren Fahrten kommt man um den Vergleich unterwegs nicht herum.
Auch die Uhrzeit spielt eine wichtige Rolle. In Deutschland gilt seit April die 12-Uhr-Regel: Das bedeutet, die Tankstellen dürfen nur einmal am Tag - um 12.00 Uhr - die Preise anheben, in der restlichen Zeit sind nur Preissenkungen erlaubt. Heißt: Bestenfalls vor der Mittagszeit tanken. Und dann wieder Richtung später Nachmittag bis Abend, denn erst ab etwa 17.30 Uhr liegen die Preise wieder unter Tagesdurchschnitt, wie Auswertungen etwa des ADAC nahelegen.
Ob sich ein Umweg fürs Tanken lohnt, hängt davon ab, wie viel man tanken möchte, wie viel Geld man pro Liter an der günstigeren Tankstelle spart und wie viel Kraftstoff das Auto für die mehr gefahrene Strecke dorthin verbraucht.
Einfach gesagt, gilt: Je länger die Strecke ist, desto niedriger muss der Preis an der anderen Tankstelle sein:
Auch mit der Fahrweise lässt sich der Verbrauch positiv beeinflussen. Der ADAC rät: flott beschleunigen, rechtzeitig hochschalten - und zwar schon bei einer Drehzahl von circa 2.000 Umdrehungen pro Minute. Dann mit möglichst niedriger Drehzahl das Wunschtempo halten.
Beim Abbremsen gilt: möglichst lange die Motorbremswirkung nutzen. Wer auf eine rote Ampel zurollt, sollte also den Gang drin lassen.
Gerade auf der Autobahn macht es sich bemerkbar: Wer schnell fährt, verbraucht wesentlich mehr. Denn der Luftwiderstand steige schneller als die Geschwindigkeit, so der ADAC. Auch bei Strecken ohne Tempolimit drückt man aus Spritsparsicht nicht ganz so sehr aufs Gas und bleibt im Bereich von 130 km/h, also der Richtgeschwindigkeit, rät der Verkehrsclub.
Weitere kleine Stellschrauben: regelmäßig den Reifendruck kontrollieren und lieber am oberen Bereich der Empfehlung bleiben (steht im Tankdeckel, in der B-Säule oder der Bedienungsanleitung). Unnötige Ladung aus dem Auto räumen. Dachboxen und andere Aufbauten abmontieren, wenn sie den Dienst erfüllt haben. Klimaanlage und Standheizung mit Bedacht nutzen - auch sie steigern den Verbrauch.
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