Obgleich die Wetterprognosen ungünstig waren, wollten der Festspielvorstand der Kinderzeche und die Dinkelsbühler Gastronomen am Freitagabend den Tanz auf dem Weinmarkt nicht einfach ins Wasser fallen lassen. Die Wirte hatten ihre Außenbestuhlungen mit Pavillons überdacht. Und das historische Programm fand in abgespeckter Form statt.
Die Besucherinnen und Besucher ließen sich die Stimmung jedenfalls nicht vermiesen, als es um 18.30 Uhr beim Auftritt der Reigengruppen auf dem Weinmarkt immer wieder leicht zu tröpfeln begann. Der Platz vor der Schranne war gesäumt von Zuschauenden, die die Tanzdarbietungen verfolgten.
Auch die Tischgarnituren vor den Lokalen füllten sich zunehmend. Statt der sonst üblichen musikalischen Begleitung des Abends durch die Dinkelsbühler Stadtkapelle hatten die Kinderzechverantwortlichen angesichts des Wetters ein zeitlich kürzeres Standkonzert der Knabenkapelle angekündigt.
Für den Samstag stehen ab 10.30 Uhr die Tänze der Zunfttanzgruppe vor der Schranne im Programm. Um 15 Uhr beginnt die Festspielaufführung im Schrannenfestsaal. Im Anschluss findet ab 16.45 Uhr die Stadtübergabe auf dem Altrathausplatz statt. Dieser schließt sich der kleine Zug der historischen Gruppen zur Schranne an. Das Programm am Samstag endet wiederum mit den Tänzen der Zunfttanzgruppe vor der Schranne (ab 17.45 Uhr).
Der Sonntag startet um 8.30 Uhr mit dem Lagerleben auf der Schwedenwiese, vor dem Wörnitztor und im Spitalhof. Um 9.15 Uhr beginnt die erste Aufführung des Festspiels (Schranne). Weitere Programmpunkte sind ab 10 Uhr Tänze im Schwedenlager, um 11 Uhr die Stadtübergabe mit kleinem Zug zur Schranne, um 11.45 Uhr die zweite Aufführung des Festspiels und um 13.30 Uhr eine weitere Stadtübergabe. Um 14 Uhr setzt sich der große Festzug durch die Altstadt in Bewegung.
Das Programm sieht außerdem ab 16.30 Uhr die Tänze der Zunfttanzgruppe vor und schließlich ab 20.30 Uhr auf dem Weinmarkt die Schlussveranstaltung mit den Tänzen der Jugend, dem Aufmarsch der Dinkelsbühler Knabenkapelle, dem Schwertertanz und schließlich dem großen Zapfenstreich.