Bürgermeister Matthias Seitz will weitere sechs Jahre Stadtoberhaupt in Windsbach bleiben. Einstimmig beschloss die Vereinigung der SPD und der Unabhängigen Wähler (UW), mit ihm ins Rennen zu gehen. An seiner Seite steht ein gut gemischtes Team mit 20 Personen.
Vorstellen musste sich Rathauschef Seitz bei der Nominierungsversammlung im Windsbacher Stadtteil Retzendorf eigentlich nicht mehr – der Form halber aber doch. Seit über 33 Jahren arbeitet er bei der Stadt, seit 2014 hat er das Amt des Bürgermeisters inne. „Wer mich kennt, weiß, dass es für mich eine Herzensangelegenheit ist”, sagte er. Für den 53-Jährigen sei es wichtig, Windsbach und seine Ortsteile als Ganzes zu sehen und alle Personengruppen im Blick zu haben.
Seine Intention, als er sich damals zur Wahl aufstellen ließ, sei gewesen, etwas zu bewegen. Während seiner bisherigen Amtszeit seien mehr Betreuungsplätze für Kinder entstanden oder das Image der Grund- und Mittelschule aufgewertet worden, listete Seitz auf. Auch Sanierungen der Ortsteile seien ins Rollen gebracht worden. Spielplätze wurden umgestaltet, Baugebiete ausgewiesen und hohe Summen in die Infrastruktur investiert, wie Stadtratsmitglied Gerhard Ulsenheimer ergänzte. Einige Großprojekte sind bereits in der Planung.
Die Gruppierung „kann auf viele erfolgreiche Jahre zurückblicken”, wie Jenny Weid bei der Versammlung sagte. Die Schulleiterin der Luitpoldschule in Ansbach führt die Liste der SPD/UW auf Platz eins an. Der Anstoß für den Weihnachtsmarkt sei etwa von der Vereinigung gekommen, ebenso jene für das Stadtfest. Aber auch den Ferienpass hätten sie initiiert und die Aufräum-Aktion Ramadama, die immer im Frühjahr stattfindet.
Mit der einstimmig gewählten Liste hat die Vereinigung einen Mix aus kompetenten, erfahrenen, aber auch jungen Menschen, sagte Seitz. Das Geschlechterverhältnis ist fast ausgeglichen – acht Frauen und zwölf Männer kandidieren für den Stadtrat. Ersatz-Kandidat ist Udo Müller. Nominiert sind: