Sonst steigt Energieverbrauch: Wäschetrockner gut reinigen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 10.04.2026 08:02

Sonst steigt Energieverbrauch: Wäschetrockner gut reinigen

Flusen entfernen für Effizienz: Verstopfte Flusensiebe verlängern die Trockenzeit und erhöhen die Stromkosten und sollten am besten nach jedem Trockengang gereinigt werden. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Flusen entfernen für Effizienz: Verstopfte Flusensiebe verlängern die Trockenzeit und erhöhen die Stromkosten und sollten am besten nach jedem Trockengang gereinigt werden. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Flusen entfernen für Effizienz: Verstopfte Flusensiebe verlängern die Trockenzeit und erhöhen die Stromkosten und sollten am besten nach jedem Trockengang gereinigt werden. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Den Wäschetrockner regelmäßig reinigen? Das kann laut dem Verbraucherservice Bayern durchaus sinnvoll sein. Denn gereinigte Geräte haben demnach nicht nur eine längere Lebensdauer. Sie verbrauchen auch weniger Energie. 

Ist die Trommel stark verschmutzt, kann frisch gewaschene Wäsche zudem Flecken bekommen. Damit das nicht passiert, sollte man Trommel und Rippen regelmäßig mit einem leicht feuchten Tuch auswischen. 

Gelegentlich kann man zudem ein Tuch mit einem Reinigungsmittel auf Zitronensäurebasis tränken und damit vorsichtig so lange über das Innere des Trockners wischen, bis etwaiger Kalk verschwunden ist. So bleiben auch die Sensoren des Trockners dauerhaft funktionstüchtig: Verschmutzte Feuchtesensoren können die Restfeuchte der Wäsche unter Umständen nicht mehr richtig erkennen. Darunter leidet die Effizienz des Trockners - oder die Trocknung wird zu früh gestoppt.

Wichtig: Lassen Sie die Trommel nach der Reinigung gut austrocknen.

Mit dem Staubsauger gegen Flusen

Nutzt man den Trockner nur selten, kann stehendes Wasser im Wassertank für schlechte Gerüche sorgen. Am besten spült man den Tank dagegen regelmäßig mit klarem Wasser aus. Flusen aus dem Flusensieb kann man mit der Hand abstreichen. Für schwierige Ecken lässt sich eine kleine Bürste nutzen – oder der Staubsauger. Ist das Sieb erst einmal mit Fusseln verstopft, verlängert sich die Trocknungszeit – und die Stromkosten steigen.

Flusen aus der Wäsche können sich übrigens auch am Kondensator anlagern. Mindestens alle drei Monate sollte man die Flusen deshalb vorsichtig mit einem Tuch abwischen. Ist der Kondensator stark verschmutzt, kann man ihn herausnehmen und unter fließendem Wasser in einer Badewanne oder einem großen Waschbecken abspülen. Lamellen lassen sich vorsichtig mit der Brause abduschen, so der Verbraucherservice.

Wäsche vorab gut schleudern

Regelmäßige Reinigung hin oder her: Wäsche in der Maschine zu trocknen, verbraucht viel Strom. Darauf weisen die Verbraucherzentralen hin. Sie raten daher zu Geräten mit hoher Energieeffizienz - und zu Wärmepumpentrocknern. Denn Kondenstrockner ohne Wärmepumpentechnik oder Ablufttrockner verbrauchen demnach erheblich mehr Strom. Bei letzteren muss die feuchte Luft zudem aus dem Gerät über einen Schlauch nach außen geleitet werden. 

Achten Sie außerdem darauf, die Wäsche in der Waschmaschine bereits so trocken wie möglich zu schleudern - die Verbraucherschützer raten zu 1.400 oder 1.600 Umdrehungen pro Minute. Denn nur so werde wichtige Vorarbeit geleistet, um im Wäschetrockner Energie einzusparen. Ein einzelnes nasses Wäschestück kann den Trockner hingegen unnötig lange laufenlassen. Am besten sortiert man die Wäsche deshalb nach Feuchtigkeit, bevor Sie sie in den Trockner kommt.

Gut zu wissen: Wie teuer ein neuer Wäschetrockner langfristig mit Kauf und Betrieb kommt, können Sie mit einem Online-Rechner der Verbraucherzentralen herausfinden.

© dpa-infocom, dpa:260410-930-926293/1


Von dpa
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