Soll in der Weidenbacher Dorfstraße künftig Tempo 30 gelten? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.06.2025 20:15

Soll in der Weidenbacher Dorfstraße künftig Tempo 30 gelten?

Soll auch in der Dorfstraße in Weidenbach künftig Tempo 30 gelten? Eine Anwohnerin wünscht sich das. Der Gemeinderat ist sich aber noch nicht darüber einig. (Foto: Antonia Müller)
Soll auch in der Dorfstraße in Weidenbach künftig Tempo 30 gelten? Eine Anwohnerin wünscht sich das. Der Gemeinderat ist sich aber noch nicht darüber einig. (Foto: Antonia Müller)
Soll auch in der Dorfstraße in Weidenbach künftig Tempo 30 gelten? Eine Anwohnerin wünscht sich das. Der Gemeinderat ist sich aber noch nicht darüber einig. (Foto: Antonia Müller)

In der Weidenbacher Dorfstraße könnten zukünftig auch Tempo-30-Schilder stehen. Eine Anwohnerin hat dafür einen Antrag gestellt. Einer ihrer Gründe: Der Verkehr habe in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen. Der Marktgemeinderat diskutierte also über eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometern pro Stunde.

Die Verkehrssituation hat sich in den vergangenen Jahren laut dem Antrag der Bürgerin deutlich verändert: Mehr Autos und viele der Fahrenden halten sich angeblich nicht an die vorgeschriebene Maximalgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde. Für Anwohnerinnen und Anwohner bedeute das, dass sie sich beim Ein- und Ausfahren in ihre Grundstücke schwerer tun.

Parkbuchten helfen laut Verwaltung bereits

Bürgermeister Willi Albrecht (Freie Wählergemeinschaft/Weidenbacher Liste) trug die Anliegen der Frau in der Gemeinderatssitzung vor. Sie fordert zum Wohl der Anwohnerinnen und Anwohner sowie für die Sicherheit von Kindern, älteren Menschen und Radfahrern Tempo 30 in der Dorfstraße.

Die Verwaltung ist der Meinung, dass die Parkbuchten entlang der Straße bereits dazu beitragen, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Eine Verkehrsschau mit der Polizei Ansbach könnte zusätzlich fachkundige Einschätzungen liefern, so geht es aus den Sitzungsunterlagen hervor.

Wie auch in der gesamten Bevölkerung beim Thema der Geschwindigkeitsreduzierung, prallten im Weidenbacher Rat die Meinungen prompt aufeinander. Eher verärgert reagierte unter anderem Roberto Kurth (Freie Wählergemeinschaft/ Weidenbacher Liste), der bezweifelt, dass die Begrenzung dort wirklich notwendig sei.

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Vorhaben soll mit der Polizei besprochen werden

Vor allem landwirtschaftliche Maschinen würden die 50 km/h in diesem Abschnitt seiner Meinung nach nicht überschreiten. Martin Reinert (Freie Wählergemeinschaft/Weidenbacher Liste) sprang ihm bei. Er sprach von einer „Gängelung des Verkehrs“. Schon in einigen Straßen Weidenbachs gilt das 30-km/h-Limit, beispielsweise im Bereich der Schule.

Bernd Schübel hielt dagegen. Es sei keine Gängelung, im Gegenteil, es bringe zusätzliche Sicherheit. Außerdem würde man den Anwohnenden der Straße entgegenkommen. „Ich bin voll dafür“, betonte er. Rainer Tiefel (Bürgerliste) regte an, die Meinungen weiterer Anwohnenden abzufragen.

Bürgermeister Albrecht ließ dann über folgenden Beschluss abstimmen: Die Geschwindigkeitsreduzierung wird befürwortet. Mit der Polizei Ansbach soll das Vorhaben besprochen werden sowie eine Stellungnahme im Rahmen einer Verkehrsschau eingeholt werden. Mit etwas Murren und vier Gegenstimmen stimmte das Gremium diesem Vorschlag zu. Nach der Verkehrsschau wird das Thema dann ein weiteres Mal im Marktgemeinderat besprochen.


Antonia Müller
Antonia Müller
Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach
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