Skoda stellt sich für die Generation E breiter auf. Während die Tschechen als elektrisches Flaggschiff das siebensitzige SUV Peaq vorbereiten, starten sie am anderen Ende der Palette bald mit dem neuen Einstiegsmodell Epiq. 4,17 Meter lang und wie ein SUV gezeichnet, soll er in den nächsten Wochen zu Preisen ab 25.900 Euro in den Handel kommen, teilt der Hersteller mit. Damit sinkt die Hürde für den Weg ins Elektrozeitalter gegenüber dem rund 30 Zentimeter längeren Elroq um rund 12.000 Euro.Der Epiq stammt aus der neuen Urban Car Family des VW-Konzerns und wird als erstes SUV unter diesen Kleinwagen zum praktischen Bruder von VW ID.Polo und Cupra Raval. Dafür gibt's eine entsprechend hohe Karosserie und einen sehr tiefen Kofferraum, der laut Skoda bis zu 475 Liter fasst. Das sind rund 20 Prozent mehr als beim Verbrenner-Pendant Kamiq, der sogar etwas länger ist. Zudem hat Skoda noch einen kleinen Frunk unter die Fronthaube gepackt und für Ladekabel eine praktische Kletttasche entwickelt.
Angeboten wird der Epiq in drei Konfigurationen:
Die Gleichstrom-Ladeleistung steigt dabei je nach Modell von 50 auf 90 oder 105 kW. Am Wechselstrom gilt für alle 11 kW und gegen Aufpreis funktioniert das Laden auch bidirektional. Fürs Erste ist der Epiq damit tatsächlich der Praktiker in der Familie, muss sich diese Rolle aber bald teilen: Ebenfalls noch in diesem Jahr bringt VW auf der gleichen Basis für rund 2.000 Euro mehr den ID.Cross, und schickt damit ein weiteres SUV in den Dschungel der Großstand.
© dpa-infocom, dpa:260913-930-680293/1