Vor knapp drei Wochen wurde der neue Ansbacher Skatepark offiziell eröffnet. Was das für die alte Anlage am ehemaligen Messegelände bedeutet, war bislang noch nicht richtig bekannt. Im Sportausschuss des Stadtrates gab es jetzt aber neue Informationen.
Der neue Skatepark sei eine klasse Sache für die Stadt, betonte Oberbürgermeister Thomas Deffner (CSU) in der Sitzung des Ausschusses. „Damit können wir uns sehen lassen.“ Der Rathauschef erinnerte auch an die viele Handarbeit, die beim Bau der Anlage geleistet wurde.
Als Beispiele nannte Deffner die Modellierung der Rampen und die Betonarbeiten für die Fahrbahn. „Für die nächsten Jahrzehnte sind wir da gut aufgestellt.“ Da die neue Anlage mittlerweile in Betrieb ist, stellt sich freilich die Frage, was mit der alten Anlage passiert.
Es gebe einen Interessenten, der die alten, aber noch gut erhaltenen Rampen abnehmen möchte, berichtete Sportkoordinator Benjamin Tax. „Das wäre ein positiver Nebeneffekt, wenn wir das losbringen und an anderer Stelle einer vernünftigen Nutzung zuführen können.“
Bei dem Interessenten handelt es sich nach den Worten von Tax um die Stadt Leutershausen. Der dortige Skateplatz habe aufgrund von Mängeln stillgelegt werden müssen, führte er aus. Mit den Verantwortlichen „sind wir gerade in Kontakt, ob sie Interesse hätten, die Rampen aus der Nachbargemeinde gut und günstig zu übernehmen“.
Die alte Anlage am ehemaligen Messegelände werde noch immer benutzt, berichtete derweil Claus Kotzurek (Freie Wähler/Die Ansbacher). Deshalb fragte er an, ob man die Rampen nicht einfach stehen lassen könnte, bis es auf dem Messegelände tatsächlich zu einer Bebauung kommt. Die Frage musste Benjamin Tax verneinen.
Einerseits will die Stadt aus personellen und finanziellen Gründen vermeiden, gleichzeitig zwei Plätze unterhalten zu müssen. Andererseits sind auf dem alten Platz auch Rampen aufgestellt, die aufgrund ihres Zustandes eigentlich nicht mehr nutzbar sind.
Bei der Rampe, die man vor etwa vier Jahren gekauft habe, „wäre es aber schade, wenn wir die entsorgen müssen“, machte Benjamin Tax deutlich.