Sieglos-Serie: Fan-Banner gegen Köln-Coach Lukas Kwasniok | FLZ.de

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Veröffentlicht am 11.01.2026 05:06

Sieglos-Serie: Fan-Banner gegen Köln-Coach Lukas Kwasniok

Kölns Trainer Lukas Kwasniok musste nach dem 2:2 in Heidenheim zu einem Fan-Plakat Stellung nehmen. (Foto: Harry Langer/dpa)
Kölns Trainer Lukas Kwasniok musste nach dem 2:2 in Heidenheim zu einem Fan-Plakat Stellung nehmen. (Foto: Harry Langer/dpa)
Kölns Trainer Lukas Kwasniok musste nach dem 2:2 in Heidenheim zu einem Fan-Plakat Stellung nehmen. (Foto: Harry Langer/dpa)

Nach dem siebten sieglosen Spiel in Serie steht Kölns Trainer Lukas Kwasniok bei einem Teil der Fans offenbar in der Kritik. Als das 2:2 (1:2) des Aufsteigers beim Tabellenvorletzten 1. FC Heidenheim beendet war, war bei den Kölner Fans ein Banner platziert, das sich gegen den Coach richtete. In großen Druckbuchstaben war dort „KWASNI YOK“ zu lesen. „Yok“ kann aus dem Türkischen ins Deutsche mit „Nein“ übersetzt werden.

FC Köln will Kontakt zu Fans suchen

„Ich habe es nicht wahrgenommen, aber ich wurde darüber informiert, dass es da etwas gab“, antwortete Kwasniok bei der Pressekonferenz nach dem Spiel auf eine entsprechende Frage. „Ich weiß jetzt nicht genau, warum und weswegen, aber ich nehme das jetzt zur Kenntnis. Wir versuchen, da irgendwie in Kommunikation zu treten, was in irgendwelcher Form Thema ist“, erklärte der 44-Jährige. „Ich kann nur mit Leistungen und Punkten vorangehen, aber das ist eben der 1. FC Köln. Da ist alles etwas dynamischer.“

Die Kölner zehren noch von ihrem erfolgreichen Saisonstart, sind aber mittlerweile seit dem 2. November in der Fußball-Bundesliga ohne Sieg. Am Mittwoch wartet im ersten Heimspiel 2026 der FC Bayern München. 

Kwasniok spricht von Einheit

„Für mich ist eins wichtig: Die Performance der Jungs auf dem Platz. Ich habe hier eine absolute Einheit gesehen: Trainer, Trainer-Team, Mannschaft. Das ist das, was ich beeinflussen kann“, sagte Kwasniok. „Ansonsten hoffe ich, dass man vielleicht die Bayern ärgern kann.“ Am kommenden Samstag ist der Druck gegen den Tabellenletzten Mainz größer als gegen die Bayern.

© dpa-infocom, dpa:260111-930-527167/1


Von dpa
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