Wer schon einmal von der Polizei geblitzt wurde, möchte vielleicht ausprobieren, wie diese Technik genau funktioniert. Am „Tag der Ansbacher Polizei“ am 30. April von 11 bis 17 Uhr auf dem Karlsplatz kann man mit einer echten Laserpistole die Geschwindigkeit eines Streifenwagens messen. Es werden aber noch viele andere attraktive Programmpunkte geboten.
Die Chefs der Ansbacher Polizei-Dienststellen – Dieter Hegwein von der Kripo, Helmut Gollrad von der Verkehrspolizei und Josef Mehringer von der Polizeiinspektion am Karlsplatz – haben mit ihren Mitarbeitern ein kurzweiliges Paket an Unterhaltung und Information auf die Beine gestellt. Die Bundespolizei und die US-Militärpolizei sind ebenfalls mit von der Partie.
Hautnah können die Besucher verschiedene Einsatzfahrzeuge samt Ausstattung erleben – vom hochmotorisierten SUV bis hin zum Polizeimotorrad oder einem Polizeiboot. Stationäre Messtechnik und der Schwerverkehrstrupp der Verkehrspolizei werden ebenso präsent sein wie ein Tatort-Fahrzeug inklusive dazugehöriger Spurensicherung der Kriminalpolizei.
Kripo-Experten werden in der Karlshalle Vorträge zu brandaktuellen Themen wie „Trickbetrug“ oder „Gefahren im Netz“ anbieten – in einem Präventionsbus wird es Tipps zum Einbruch-Schutz geben.
Ein ausgemusterter Polizeihubschrauber vom Typ BO 205, der mit einem Simulator ausgerüstet ist, lädt zu einem digitalen Erlebnis ein und dürfte zum Zuschauermagnet werden. Nicht fehlen dürfen natürlich die Hunde der Diensthundestaffel Mittelfranken, die vor der Ludwigskirche ihre Einsätze nachstellen werden.
Ermittlungsbeamte werden Interessierte am „Tag der Ansbacher Polizei“ in die Welt der Daktyloskopie einführen – ein kriminalistisches Verfahren zur Personenidentifizierung anhand der Fingerabdrücke. Nachwuchspolizisten können bei der Kripo einen Kinderpolizeiausweis erwerben und unter fachkundiger Aufsicht in einem Parcours mit einem Polizei-Bobbycar Erfahrungen im Verkehrsraum sammeln.
Spannend dürften zwei besondere Programmpunkte werden: Der pensionierte Ermittler Peter Heinzel nimmt die Zuhörer bei seiner Krimitour in die Ansbacher Kriminalgeschichte mit und lässt Einblicke in spektakuläre Fälle gewinnen. Wer sich traut, kann nach einem Blick in den Gefangenentransportbus probeweise in einer Gewahrsamszelle Platz nehmen – Selfie inklusive.
Am Vorabend des „Tages der Polizei“ gastiert das Bayerische Polizeiorchester um 19 Uhr für ein Benefizkonzert im Onoldiasaal. Unter der Leitung von Professor Johann Mösenbichler wird das Orchester am Samstag unter dem Titel „Klangvirtuos und betörend“ für eine gute Sache spielen. Der Erlös des Abends kommt dem Verein „Wir gegen Jugendkriminalität“ zugute. Karten für das Konzert sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, online und an der Abendkasse erhältlich.