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Veröffentlicht am 03.05.2024 20:44

Seit 25 Jahren erfolgreich für die Region Hesselberg

Die Landschaftsrahmen waren das erste öffentlich wirksame Projekt der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg, hier im Blick die Heilig-Kreuz-Kapelle bei Wilburgstetten. (Foto: Peter Tippl)
Die Landschaftsrahmen waren das erste öffentlich wirksame Projekt der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg, hier im Blick die Heilig-Kreuz-Kapelle bei Wilburgstetten. (Foto: Peter Tippl)
Die Landschaftsrahmen waren das erste öffentlich wirksame Projekt der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg, hier im Blick die Heilig-Kreuz-Kapelle bei Wilburgstetten. (Foto: Peter Tippl)

Die Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg (ERH) hat ihr 25-jähriges Bestehen im Großen Saal des Evangelischen Bildungszentrums (EZB) gefeiert. Der Einladung zum Festakt waren über 100 Gäste aus Politik, Vereinen und Verbänden, Wirtschaft und Institutionen gefolgt.

Die Jubiläumsveranstaltung wurde mit einem neuen Imagefilm eröffnet, der die Menschen und deren Engagement für die Region, sowie den Zusammenhalt und Gemeinsinn in den Mittelpunkt rückte.

Mehrwert für 70.000 Menschen schaffen

Die beiden Geschäftsführer Michael Sommer (Wilburgstetten) und Stefan Ultsch (Wassertrüdingen) begrüßten die Gäste. Für einen Raum mit 26 Kommunen und 70.000 Menschen einen Mehrwert zu schaffen, mehr Lebensqualität, mehr Gemeinschaft und Vernetzung schaffen, sei das Prinzip der ERH, hieß es.

Mittelfrankens Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum beschrieb das Teilraumgutachten vom März 1999 als Geburtsstunde mit Aufbruchsstimmung, einem Wir-Gefühl und Tatendrang in damals 20 Kommunen rund um den Hesselberg. Als „größte Förderagentur“ habe sich die Regierung von Mittelfranken erwiesen, denn seit 2008 wurden Projekte im Regionalmanagement mit 1,5 Millionen Euro gefördert. In den vergangenen vier Jahren flossen 573.000 Euro.

Dazu komme das Leader-Programm, co-finanziert durch den Freistaat Bayern, mit dem Fokus Wohn- und Wirtschaftsstandort, Tourismus und Naherholung und das Ehrenamt. Aktuelles Projekt sei die Aufwertung des Gipfelareals am Hesselberg. Ihr Dank galt Anuschka Hörr und Anna Rathsmann von der ERH-Geschäftsstelle, die den Kommunen bei der Bewältigung des „Förderdschungels“ helfen würden.

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Einst Schlusslicht bei der Kaufkraft in Mittelfranken

Der Landkreis Ansbach sei das Schlusslicht in Mittelfranken in der Kaufkraft gewesen, führte Friedrich Wörrlein, erster Geschäftsführer der ERH, zur Ausgangslage vor 25 Jahren an. Das Teilraumgutachten könnte abhelfen, hieß es damals. Es wurde ein Lenkungsausschuss gegründet und für operative Aufgaben Ute Vieting als Geschäftsführerin eingestellt. Den politischen Bereich deckte Wörrlein ab.

Staatsstraßen wurden gebaut, eine Zukunftskonferenz Wirtschaft fand statt, ein regionales Entwicklungskonzept erstellt und Lokale Aktionsgruppen gegründet. Die Identifizierung mit der Region sei gelungen, beispielhaft nannte Wörrlein die „Hesselbergtracht“ oder das Leuchtturmprojekt Römerpark Ruffenhofen sowie die Fränkische Moststraße.

Wörrlein wünschte sich regelmäßig einen Tag der Regionen, dass Kommunen über ihre Grenzen hinausblicken und stärker zusammenarbeiten. Zudem sollen neue Akteure gewonnen und die Unternehmen stärker einbezogen werden. Wörrleins persönlicher Dank galt Ute Vieting, die sich mit vielen Ideen und Überzeugungskraft für die Region eingesetzt habe.

Landrat erinnerte an heftige Diskussionen

Ein Original vom Teilraumgutachten und Zeitungsüberschriften wie „Im Ländlichen Raum liegt Stoff für die Zukunft“ präsentierte Landrat Dr. Jürgen Ludwig und erinnerte an heftige Diskussionen. Die Pionierleistung für diesen Weg dürfe gewürdigt werden, da es ein absolutes Neuland gewesen sei. Die regionale Entwicklung im Landkreis Ansbach wurde gestartet und sei heute mit Integrierter Ländlicher Entwicklung, Leader oder Regionalmanagement bestens aufgestellt, so Ludwig.

Den Festakt moderierte Alfons Schock, bereichert durch Musikbeiträge von Sabine Besinger (Querflöte) und Thomas Grillenberger (Klavier) von der Musikschule Rezat-Mönchswald.


Von Peter Tippl
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