Wichtige Entscheidungen für die Zukunft von Windsbach hat der Stadtrat in diesem Jahr auf den Weg gebracht. Bürgermeister Matthias Seitz ließ die vergangenen Monate Revue passieren. Und erinnerte an zahlreiche Maßnahmen. Mit einem der Großprojekte geht es Anfang des neuen Jahres los.
„Durch unsere positiven Entscheidungen in den vergangenen Jahren genießt Windsbach als Schulstandort einen sehr guten Ruf”, sagte der Rathauschef in der letzten Stadtratssitzung des Jahres. Es sei ein „wertvolles Fundament für die Bildung und Entwicklung” der Kinder geschaffen worden, sagte er mit Blick auf die Grund- und Mittelschule und das Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium. Das ist einer der Arbeitsschwerpunkte in diesem Jahr gewesen.
Für die Zukunft sei es wichtig, an dem „deutlichen Signal zur Kostenbeteiligung an dem Neubau einer Dreifachturnhalle” festzuhalten. Seitz ist sich sicher, dass Familien durch die Maßnahmen der Stadt im Bildungsbereich Beruf und Familie besser in Einklang bringen können. Auch im Bereich der Kindertagesstätten sei das Stadtgebiet nun gut aufgestellt, so der Bürgermeister.
Doch auch zahlreiche Projekte konnten angestoßen oder abgeschlossen werden. Davon berichtete er bei den 15 Bürgerversammlungen im Detail. Etwa die Neuausrichtung der Stadthalle wurde mit dem ausgeschriebenen Realisierungswettbewerb ins Rollen gebracht. „Stark beschäftigt hat uns auch die Neuausrichtung unserer Abwasseranlagen.” Ein zweites Nachklärbecken wurde an der Zentralkläranlage gebaut. Im Frühjahr 2026 soll der Neubau voraussichtlich in Betrieb gehen. Mehr als 450.000 Euro hat die Stadt zudem für Investitionen in die Feuerwehren bereitgestellt. Dafür ist Seitz dem Stadtrat dankbar.
„Ein Riesen-Thema” war in diesem Jahr auch der Glasfaserausbau. Das werde die Stadt noch zwei Jahre weiter begleiten. Dann bezieht in der Zukunft fast jedes Haus Glasfaser. Der neue Spielplatz in Veitsaurach ist eine bereits umgesetzte Maßnahme, die „auch sehr wertvoll” ist. In dem Ort konnten zudem die Gehwege erneuert werden. Mit der Auftragsvergabe für den Straßenausbau in Leipersloh ist die Stadt der Dorferneuerung ein Stück nähergekommen, sagte Seitz. Der Bau soll im nächsten Jahr beginnen, in Hergersbach dann 2027.
Im neuen Jahr soll auch Baustart des Quartiers „An den Feldwiesen” sein. Im Februar oder März soll es losgehen. „Wir haben mit dem Diakonischen Werk einen Träger, der dafür sorgen wird, dass die Versorgung sehr gut laufen wird. Das ist auch sehr wertvoll”, so der Bürgermeister. Der Stadtrat habe maßgeblich dazu beigetragen, dass dieses wichtige Vorhaben für die ältere Generation umgesetzt werden kann. Für etwa 20 Millionen Euro soll ein „wunderschönes Quartier” entstehen.
Bürgermeister Seitz bedankte sich bei allen Stadtratsmitgliedern für die konstruktive Zusammenarbeit. Sein Dank galt ebenfalls allen Ehrenamtlichen und den städtischen Mitarbeitenden.