Mit einer von mehreren historischen Gruppen gestalteten Kundgebung begann am Freitagabend auf dem Marktplatz das Festspiel-Wochenende.
Es schien sich einzuregnen. Als frühabends die Zeit gekommen war, die Festspieltage nach altem Brauch mit einer standesgemäßen Historien-Kundgebung zu eröffnen, hielten die Wolken dann aber dicht. Die Aktiven legten sich ins Zeug und verhalfen der Altstadt so zu einem geschmeidigen Einstieg in ihre alljährliche Paraderolle.
Bereits am Nachmittag ermöglichte der zwischen Rathaus und Jakobskirche aufgebaute Handwerkermarkt eine entspannte Einstimmung. Auf dem nach einem Schauer noch nassen Pflaster des Marktplatzes bot dann gegen 17.45 Uhr die Gruppe Mummenschanz eine dynamische Show. Zum archaischen Sound der Pfeifen, Schalmeien und Dudelsäcke präsentierten Jongleure und Ballschwingerinnen ihre Künste.
Es folgte der Einmarsch des Spielmannszuges. Dazu gesellten sich die Beutelschneider-Gruppe und die Junge Schar. Punkt 18 Uhr feuerten die Musketiere auf dem Rathausbalkon eine Böllersalve ab, bevor Festspiel-Chef Martin Wegele das Publikum begrüßte und erklärte, dass es zumindest für die Auftaktzeremonie gelungen sei, mit Petrus ein vertretbares meteorologisches Arrangement auszuhandeln.
Danach stellte Ralf Herrmann, der selber im Festspiel als regierender Bürgermeister aktiv ist, die anwesenden Gruppen kurz vor. Der Lose Haufen, die Beutelschneider und die Marketenderinnen stimmten Lieder an und ernteten viel Applaus.
Am Samstag geht das Treiben ab 10.30 Uhr in der Altstadt weiter. Höhepunkt am Sonntag ist der Heereszug durch die Altstadt, der um 15 Uhr beginnt. Das ausführliche Programm finden Sie hier.