Für die einen gehört ein romantisches Dinner zum Valentinstag einfach dazu. Andere können mit dem Tag so gar nichts anfangen. Und manche stehen irgendwo dazwischen: Eine kleine Geste vom Partner wäre schön. Aber muss das unbedingt am 14. Februar sein?
Psychologin Stefanie Stahl rät Paaren, für sich selbst herauszufinden, welche Form von Romantik zur eigenen Beziehung passt und sich dabei nicht von Erwartungen oder Bildern von außen leiten zu lassen. Wichtig ist, gemeinsam zu klären, was der Valentinstag für ein Paar bedeutet.
Ganz allgemein können romantische Gesten und besondere Rituale der Psychologin zufolge Nähe schaffen. Und zwar dann, wenn sie bewusst gestaltet werden, wie Stahl in ihrem aktuellen Newsletter schreibt.
Problematisch werde es, wenn „ein einzelner Tag zu viel Bedeutung bekommt oder Liebe an eine bestimmte Inszenierung geknüpft wird“, so die Psychologin. Beziehungen würden nicht von Ausnahmezuständen leben, sondern „von dem, was zwischen zwei Menschen im Alltag verlässlich trägt“.
Wer möchte, könne den Valentinstag als „Einladung“ verstehen, sich bewusst zuzuwenden und so Verbindung zu pflegen. Entscheidend sei aber, dass die gegenseitige Wertschätzung in einer Beziehung nicht an ein Datum gebunden bleibt.
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