Rathauschef Jürgen Konsolke will in Dürrwangen sein Amt verteidigen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 30.11.2025 20:12

Rathauschef Jürgen Konsolke will in Dürrwangen sein Amt verteidigen

Die Liste steht: Unser Foto zeigt die Bewerberinnen und Bewerber zusammen mit dem Bürgermeisterkandidaten Jürgen Konsolke (8. von links), der eine zweite Amtszeit als Rathauschef in Dürrwangen anstrebt.  (Foto: CSU-Bürgerblock/TiBo Film&Foto)
Die Liste steht: Unser Foto zeigt die Bewerberinnen und Bewerber zusammen mit dem Bürgermeisterkandidaten Jürgen Konsolke (8. von links), der eine zweite Amtszeit als Rathauschef in Dürrwangen anstrebt. (Foto: CSU-Bürgerblock/TiBo Film&Foto)
Die Liste steht: Unser Foto zeigt die Bewerberinnen und Bewerber zusammen mit dem Bürgermeisterkandidaten Jürgen Konsolke (8. von links), der eine zweite Amtszeit als Rathauschef in Dürrwangen anstrebt. (Foto: CSU-Bürgerblock/TiBo Film&Foto)

Die Dürrwanger CSU-Bürgerliste ist bereit für den Kommunalwahlkampf. Die Wählergruppierung hat ihre Gemeinderatsliste festgezurrt und Rathauschef Jürgen Konsolke erneut zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. Konsolke steht an der Spitze der Gemeinderatsliste, die zudem noch eine Besonderheit hat: Sie berücksichtigt die linke Mitte.

Im gefüllten Saal begrüßte der amtierende Bürgermeister und Vorsitzende der Dürrwanger CSU, Jürgen Konsolke, die Anwesenden zur Nominierungsversammlung und freute sich über die sehr große Resonanz. Als Wahlleiter fungierte an diesem Abend Martin Günther, zweiter Bürgermeister von Bechhofen und Schatzmeister der CSU im Landkreis Ansbach.

Abgestimmt wurde in geheimer Wahl. Bei der Nominierung des Bürgermeisterkandidaten verzeichnete Günther 48 abgegebene Stimmzettel. Dabei erhielt Konsolke 42 Ja-Stimmen. Fünf Zettel waren ungültig, auf einem stand der Name Patrick Barisch. Dieser ist Bewerber um einen Sitz im Gemeinerat.

Konsolke, der seit 2002 im Rat ist, 2020 erstmals zum Gemeindeoberhaupt gewählt wurde und zuvor sechs Jahre stellvertretender Bürgermeister war, freute sich über das entgegengebrachte Vertrauen. Vor seiner Wahl zum Kandidaten hatte der 56-Jährige einen Rückblick auf seine langsam zu Ende gehenden erste Amtszeit gegeben. Genannt wurden beispielsweise die gelungene Ansiedlung des Lebensmittelmarktes, die mit planungsrechtlichen Hürden verbunden war, und der barrierefreie Wohnpark, der derzeit entsteht. Es wurde in Baugebiete investiert sowie die Dorferneuerung für Neuses auf den Weg gebracht. Konsolke betonte außerdem, dass es gelungen sei, einen Unternehmerstammtisch ins Leben zu rufen. Man habe viel investiert, ohne dabei Schulden machen zu müssen.

Für den Fall seiner Wiederwahl will Konsolke unter anderem die Erschließung des Gewerbegebiets Lerchenbuck weiter voranbringen. Wichtig ist ihm auch die Entwicklung des Sanierungsgebietes im Ortskern, damit für Bauvorhaben Mittel aus der Städtebauförderung fließen können. Weitere seiner Themen sind der Glasfaserausbau, von dem alle Haushalte profitieren sollen, sowie der Anschluss von Sulzach an die Dürrwanger Kläranlage und die Radwegverbindung nach Haslach. Für die Jugend brachte der Kandidat einen modularen Skaterpark ins Gespräch. Um das, was anstehe, umsetzen zu können, bedarf es laut Konsolke eines langfristigen Planes sowie einer verantwortungsbewussten Haushaltsführung. Denn ganz ohne Neuverschuldung werde es künftig wohl nicht gehen.

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Insgesamt 14 Bewerberinnen und Bewerber enthält der Wahlvorschlag für das Gemeinderatsvotum - eine Besonderheit inklusive. Nachdem der allgemeine Trend, wonach es vor Wahlen immer schwieriger wird, genügend Kandidierende zu finden, auch vor Dürrwangen nicht Halt macht, hat die SPD-Freie Wählerschaft, die 2020 noch mit einer eigenen Liste zur Kommunalwahl angetreten war, nun ihre Fühler in Richtung CSU-Bürgerblock ausgestreckt. Das sei natürlich etwas Außergewöhnliches, so Konsolke, der aber auch deutlichen Gemeinsamkeiten in der Gemeinderatsarbeit berichtete. Insoweit sei es ein starkes Signal an die Bevölkerung, „dass die vormals konkurrierenden Gruppierungen nun gemeinsam am Start sind”. Die Formalien habe man mit der Rechtsaufsicht abgestimmt. Aus der früheren Wählergruppe „SPD-Freie Wählerschaft” bei der Gruppe „CSU-Bürgerblock” mit dabei sind Dritter Bürgermeister Michael Fuchs, Gemeinderat Hans Beer und Christian Hefner und Jürgen Beck.

Die Plätze eins bis sieben nehmen bei dem vorbereiteten Wahlvorschlag Personen ein, die bereits ein Mandat haben. Die weiteren Plätze gehören den Neulingen. Die Liste wurde bei 48 abgegeben Abstimmzetteln insgesamt 44-mal vollständig angenommen. Eine Person lehnte den Wahlvorschlag ab, auf zwei weiteren Stimmzetteln wurden einzelne Namen gestrichen, ein Zettel war ungültig. Auf der von der Versammlung bestätigten Liste stehen: Jürgen Konsolke auf Platz eins, gefolgt von Stefan Baumgärtner, Michael Fuchs, Hans Beer, Simone Schäller, Heinz Beck, Markus Rank, Christian Hefner, Roswitha Grimm, Tobias Müller, Patrick Barisch, Max Bauermann, Matthias Fuch und Jürgen Beck. Ersatzkandidierende gibt es nicht. Fallen Personen auf der Liste aus, werden die Lücken geschlossen, indem von Platz eins an Kandidierende doppelt aufgeführt werden.

Der CSU-Bürgerblock will, wie Konsolke ausführte, weiterhin als stärkste Kraft im Gemeinderat Verantwortung übernehmen. Daher hofft sie Gruppierung auf einen klaren Auftrag von Seiten der Wählerinnen und Wähler. Mit Sacharbeit, Verlässlichkeit und dem Mut zur Veränderung will die Wählergruppe die Bevölkerung mitnehmen und das Vertrauen in Politik und Demokratie stärken. Man sei bereit, den bereits begonnenen, erfolgreichen Weg gemeinsam weiterzugehen.

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