Polizei warnt: Minderwertiger Asphalt und rüde Erpressung | FLZ.de

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Veröffentlicht am 22.05.2026 11:35

Polizei warnt: Minderwertiger Asphalt und rüde Erpressung

Das Wort Polizei ist im Rahmen eines Fototermins auf der Karosserie eines Polizeifahrzeugs zu sehen (gestellte Szene, Wischeffekt durch Langzeit). (zu dpa: «Polizei warnt: Minderwertiger Asphalt und rüde Erpressung») (Foto: Marijan Murat)
Das Wort Polizei ist im Rahmen eines Fototermins auf der Karosserie eines Polizeifahrzeugs zu sehen (gestellte Szene, Wischeffekt durch Langzeit). (zu dpa: «Polizei warnt: Minderwertiger Asphalt und rüde Erpressung») (Foto: Marijan Murat)
Das Wort Polizei ist im Rahmen eines Fototermins auf der Karosserie eines Polizeifahrzeugs zu sehen (gestellte Szene, Wischeffekt durch Langzeit). (zu dpa: «Polizei warnt: Minderwertiger Asphalt und rüde Erpressung») (Foto: Marijan Murat)

Im Landkreis Landshut treten seit Beginn der Woche vermehrt betrügerische Teerkolonnen auf. Das Polizeipräsidium Niederbayern warnt vor Kriminellen, die unangekündigt minderwertige Asphaltierungsarbeiten zu vermeintlichen Spottpreisen anbieten.

Wie die Polizei berichtet, wurde ein 61-Jähriger in Schalkham Opfer der Masche. Arbeiter boten ihm angebliches Restmaterial kostenlos an. Nach Abschluss der mangelhaften Teerarbeiten forderten sie jedoch vehement 4.000 Euro. Da sie den Mann massiv unter Druck setzten, händigte er ihnen eine niedrige vierstellige Bargeldsumme aus.

Keine Verträge an der Haustür abschließen

Kurze Zeit später kontrollierten Beamte in Baierbach nach einem Hinweis drei Verdächtige mit polnischen Fahrzeugen. Die zwei polnischen Staatsbürger (32 und 35) sowie ein 30-jähriger Brite besitzen keinerlei Gewerbeberechtigung und sind bereits wegen mehrfacher Betrugsdelikte polizeibekannt. Zuvor hatten sie bereits erfolglos versucht, ihre Dienste einer Firma in Bodenkirchen aufzudrängen. Weitere Meldungen über die Kolonnen gab es den Angaben zufolge unter anderem aus Hohenthann und Oberdörnbach.

Die Ermittler raten dringend dazu, keine Verträge an der Haustür abzuschließen, niemals bar zu zahlen und bei aggressivem Verhalten sofort den Notruf 110 zu wählen.

© dpa-infocom, dpa:260522-930-115682/1


Von dpa
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