Pilgern auf den Spuren des Malerpfarrers Georg Bickel | FLZ.de

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Pilgern auf den Spuren des Malerpfarrers Georg Bickel

Vertreter von Kirchengemeinden zwischen Wassertrüdingen und Dinkelsbühl trafen sich mit Mönchsroths Pfarrer Gunther Reese als einem ausgewiesenen Bickel-Experten, Pilgerbegleiterin Ingeborg Raab (Dinkelsbühl) und Pfarrer Gerhard Gronauer, um zu überlegten, wie ein Pilgerweg auf den Spuren des Malerpfarrers Bickel aussehen könnte. (Foto: Jürgen Eisen)
Vertreter von Kirchengemeinden zwischen Wassertrüdingen und Dinkelsbühl trafen sich mit Mönchsroths Pfarrer Gunther Reese als einem ausgewiesenen Bickel-Experten, Pilgerbegleiterin Ingeborg Raab (Dinkelsbühl) und Pfarrer Gerhard Gronauer, um zu überlegten, wie ein Pilgerweg auf den Spuren des Malerpfarrers Bickel aussehen könnte. (Foto: Jürgen Eisen)
Vertreter von Kirchengemeinden zwischen Wassertrüdingen und Dinkelsbühl trafen sich mit Mönchsroths Pfarrer Gunther Reese als einem ausgewiesenen Bickel-Experten, Pilgerbegleiterin Ingeborg Raab (Dinkelsbühl) und Pfarrer Gerhard Gronauer, um zu überlegten, wie ein Pilgerweg auf den Spuren des Malerpfarrers Bickel aussehen könnte. (Foto: Jürgen Eisen)

Pilgern auf den Spuren des Malerpfarrers – darüber machten sich Vertreter von Kirchengemeinden zwischen Wassertrüdingen und Dinkelsbühl bei einem Treffen in Gerolfingen Gedanken. Am 10. Juli 2024 jährt sich der Todestag des als Malerpfarrer Georg Bickel bekannten Theologen zum 100. Mal. Für die Anwesenden der Versammlung war dies Grund genug, über einen Pilgerweg oder ähnliches nachzudenken.

Geboren 1862 in Geilsheim und gestorben 1924 in Mönchsroth entstanden während seines bewegten Lebens mindestens 190 dokumentierte Ölbilder mit kirchlichen Motiven sowie Landschafts-, Tier- und Portraitbilder. Zeit seines Lebens „pilgerte“ Georg Bickel von Mönchsroth, wo er 1889 als Pfarrer berufen wurde, in seinen Geburtsort.

Wie könnte ein Pilgerweg aussehen?

Ausgehend von diesen Fakten sowie der Idee, dass die Dekanate um den Hesselberg künftig noch enger zusammenwachsen sollen, trafen sich nun Vertreter von Kirchengemeinden zwischen Wassertrüdingen und Dinkelsbühl. Sie überlegten mit Mönchsroths Pfarrer Gunther Reese als einem ausgewiesenen Bickel-Experten, Pilgerbegleiterin Ingeborg Raab (Dinkelsbühl) und Pfarrer Gerhard Gronauer, ob und wie ein Pilgerweg auf den Spuren des Malerpfarrers Bickel aussehen und realisiert werden könnte.

Man war sich einig, dass Pilgern, in der Natur innehalten und informative Stationen mehrere Strömungen miteinander verbinden könnten. Meditationen und geistliche Impulse könnten so einen Weg bereichern, ebenso ein Flyer oder eine Broschüre. Gleichwohl befände man sich erst am Anfang eines ergebnisoffenen Projektes. Angeschaut hat man sich auf Wanderkarten bestehende Wege, die nach einer Genehmigung mitgenutzt werden könnten.

Gespräche und Begehungen notwendig

Der Hesselberg als markanter Mittelpunkt der Region wäre ebenso ein mögliches Ziel wie die Wunibaldsquelle in Aufkirchen und die Kirchen zwischen beiden Orten. Wichtig sei, dass die Bilder Bickels, die Teils in Kirchen oder Rathäusern der Region hängen, möglichen Pilgern auch zugänglich gemacht werden. Dazu seien Gespräche und Begehungen notwendig. Auch der Tourismusverband Hesselberg soll mit eingebunden werden.

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Denkbar wäre als nächstes Ziel, in Arbeitsgruppen einige Themenbereiche zu vertiefen und vielleicht schon im Juli zum 100. Todestag einen Pionierspaziergang auf Teilstücken zu testen. Interessenten, die bei der Entwicklung des Pilger-Projektes mitwirken wollen, können sich bei Pfarrer Gunther Reese in Mönchsroth oder bei Pfarrer Christian Dellert in Gerolfingen melden.


Von Jürgen Eisen
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