Per Pedes und per Rad von Feuchtwangen Richtung Südtirol | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.09.2025 19:15

Per Pedes und per Rad von Feuchtwangen Richtung Südtirol

Erzählten von ihrem Besuch in Lana (von links): Fabian Radetzki, Daniel Strauß, Richard Strauß, Lothar Steca, Alexandra Steca und Rüdiger Radetzki von der Feuerwehr Dorfgütingen. Auf einem Teilstäck waren die beiden Hunde Keno und Yeti als Begleiter mit dabei. (Foto: Erich Herrmann)
Erzählten von ihrem Besuch in Lana (von links): Fabian Radetzki, Daniel Strauß, Richard Strauß, Lothar Steca, Alexandra Steca und Rüdiger Radetzki von der Feuerwehr Dorfgütingen. Auf einem Teilstäck waren die beiden Hunde Keno und Yeti als Begleiter mit dabei. (Foto: Erich Herrmann)
Erzählten von ihrem Besuch in Lana (von links): Fabian Radetzki, Daniel Strauß, Richard Strauß, Lothar Steca, Alexandra Steca und Rüdiger Radetzki von der Feuerwehr Dorfgütingen. Auf einem Teilstäck waren die beiden Hunde Keno und Yeti als Begleiter mit dabei. (Foto: Erich Herrmann)

„Der Weg war das Ziel“ für zwölf Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Dorfgütingen: Zu Fuß, per Fahrrad und mit einem Begleitfahrzeug brachen sie auf nach Lana. Nach schweißtreibenden Tagen wurde das Team in Feuchtwangens Südtiroler Partnerkommune von den dort aktiven Kameraden willkommen geheißen.

Über mehrere Wochen hinweg hatten die Dorfgütinger Wehrleute ihre Reise vorbereitet. Dabei wurden die Wegstrecken ausgearbeitet, Tagesetappen festgelegt und Übernachtungsmöglichkeiten ausgesucht. Zudem absolvierte das Team im Vorfeld der Tour noch etliche Trainingseinheiten.

In der zweiten Augustwoche starteten Daniel Strauß und Fabian Radetzki zu ihrem mit zehn Tagesetappen geplanten Fußmarsch über rund 300 Kilometer. Entlang der Wörnitz wanderten sie zunächst nach Heroldingen im Landkreis Donau-Ries, wo sie von den dortigen Feuerwehrkameraden zur Verköstigung sowie zur Übernachtung im Gerätehaus eingeladen waren, wie Daniel Strauß berichtete.

Die zweite Etappe führte über Augsburg zum idyllisch gelegenen Kuhsee, wo auch Lothar Steca und Rüdiger Radetzki mit dem Begleitfahrzeug, einem Wohnmobil, eingetroffen waren. Allerdings war für Fabian Radetzki wegen Schienbein-Beschwerden hier bereits Schluss.

Vorbei an Schloss Linderhof

Auf der dritten Etappe ging es entlang des Lechweges und vorbei an Schloss Linderhof bis Hohenfurch. Auf dieser rund 80 Kilometer weiten Strecke wanderten dann auch Wolfgang Soldner und Alexandra Steca mit, wobei die beiden Hunden Keno und Yeti die Wanderer begleiteten.

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Tags darauf trat Daniel Strauß die mit rund 55 Kilometern kürzeste, aber auch schwierigste Distanz an. Denn etliche Höhenzüge waren bis zum Ziel in Graswang nahe Oberammergau zu meistern. Doch auch diese Stecke forderte ihren Tribut, so dass Strauß aufgrund einer Überbelastung seiner Gelenke hier ebenfalls aufgab.

Umstieg auf das Wohnmobil

„Etwas über die Hälfte des Unterfangens haben wir auf Schusters Rappen zwar geschafft, aber unser Ziel in Lana haben wir nicht erreicht”, räumten Strauß und Radetzki ein. Nun wollten sie im kommenden Jahr die verbleibenden Etappen nachholen, so die beiden Wanderer, für die es dann per Wohnmobil in die Partnerkommune weiterging.

Eine Woche später waren auch die Radfahrer, der zwölfjährige Richard Strauß, der 72-jährige Friedrich Strauß und der 55-jährige Markus Holl in Dorfgütingen gestartet. Auf ihrer mit sechs Tagesetappen über 500 Kilometer geplanten Tour nutzten sie viele gut ausgebaute Radwege entlang der alten Römerstraße Via Claudia Augusto.

Aber: „Wir fuhren auch über Feldwege und meisterten den steilen Fern- und schwierigen Reschenpass”, erzählte Youngster Richard Strauß. Und: „Ohne eine Panne und ohne einen Platten sind wir pünktlich, aber auch total erschöpft, am Ziel angekommen.”

Mittlerweile waren weitere Kameradinnen und Kameraden aus Dorfgütingen – unter ihnen Bierkönigin Maria I. – in Lana eingetroffen. „Es war ein Wiedersehen mit Freunden”, meinte Maria Strauß. Zudem bekräftigten die Dorfgütiner Feuerwehrleute, mit ihrem Besuch „zur Verbundenheit und zur Freundschaft mit der Partnerstadt beigetragen” zu haben.


Von ERICH HERRMANN
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