Obstbäume mit dem gelben Band im Landkreis Ansbach: Hier ist Zugreifen erlaubt | FLZ.de

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Veröffentlicht am 12.09.2025 16:33

Obstbäume mit dem gelben Band im Landkreis Ansbach: Hier ist Zugreifen erlaubt

Apfelbäume mit einem gelben Band, wie hier nördlich von Grüb bei Weihenzell, können auch in diesem Jahr kostenlos abgeerntet werden. (Foto:  Landratsamt Ansbach/Volkmar Then)
Apfelbäume mit einem gelben Band, wie hier nördlich von Grüb bei Weihenzell, können auch in diesem Jahr kostenlos abgeerntet werden. (Foto: Landratsamt Ansbach/Volkmar Then)
Apfelbäume mit einem gelben Band, wie hier nördlich von Grüb bei Weihenzell, können auch in diesem Jahr kostenlos abgeerntet werden. (Foto: Landratsamt Ansbach/Volkmar Then)

Vielen ist das gelbe Band sicherlich schon aufgefallen. „Nach ersten Schätzungen soll die Apfelernte in der Region in diesem Jahr durchschnittlich ausfallen“, berichtet Volkmar Then, Kreisgartenfachberater am Landratsamt Ansbach.

Wegen der langen Trockenphase im Frühjahr und im Frühsommer kann es lokal zwar zu Mindererträgen kommen, im Schnitt ist jedoch eine weitgehend zufriedenstellende Ernte zu erwarten. Hinzu kommt die sogenannten Alternanz, also die bei Apfelbäumen typische zweijährige Schwankung des Fruchtertrags. Auch bei Birnen, Pflaumen und Zwetschgen ist mit einem Ertrag im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahren zu rechnen.

Durch den milden Winter hatten aber auch Obstschädlinge wieder gute Entwicklungschancen, berichtet Volkmar Then weiter. In diesem Jahr verursacht vor allem der Apfelwickler starke Schäden. Viel Obst fällt deshalb frühzeitig ab. Das gelbe Band an den Landkreis-Bäumen besteht wieder überwiegend aus kompostierbaren Obst- und Gemüsenetzen. Unter anderem wurden an folgenden Stellen bereits Bäume markiert.

Hier können Sie sich Obst abholen:

  • An der AN 5 zwischen Schillingsfürst und Ziegelhütte sowie Schillingsfürst und Gastenfelden
  • An der AN 6 südlich von Bettenfeld (Stadt Rothenburg)
  • An der AN 7 bei Faulenberg und zwischen Insingen und Landesgrenze
  • An der AN 8 zwischen Nordenberg und Linden (Gemeinde Windelsbach)
  • An der AN 9 südlich und nördlich von Grüb (Gemeinde Weihenzell)
  • An der AN 10 kurz vor Wustendorf (Gemeinde Bruckberg)
  • An der AN 12 zwischen Sachsen bei Ansbach und Volkersdorf
  • An der AN 21 bei Brünst (3 Flächen) (Marktgemeinde Lehrberg)
  • An der AN 22 am Ortseingang Ketteldorf (Stadt Heilsbronn)
  • An der AN 47 vor und nach Himmerstall und am Ortsausgang Fürnheim (Stadt Wassertrüdingen)
  • An der AN 55 zwischen Rös und Rauenzell (Stadt Herrieden)

Bei den Früchten handelt es sich sowohl um Tafel- als auch um Mostobst zur Saftherstellung. Geerntet werden können sowohl das Fallobst als auch die am Baum hängenden Früchte mittels Handernte, durch Schütteln des Baumes oder mithilfe eines Obstpflückers. Bei der Ernte dürfen keine Äste abgeschnitten oder abgebrochen werden. Außerdem ist es nicht erlaubt, auf die Bäume zu klettern oder sie mit einer Leiter zu besteigen. Bürger sollten nur an geeigneten Stellen parken und eine Warnweste tragen, wenn sie sich am Straßenrand befinden. Die Ernte erfolgt immer auf eigene Gefahr, eine Haftung wird ausgeschlossen.

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