Der junge Handwerksmeister Bernd Büttner hat Spaß an seinem Beruf als Elektrotechniker. Deshalb will er junge Leute für den Handwerksberuf motivieren. In seinem neu gegründeten Betrieb in Oberschwaningen will er ein Augenmerk auf die Ausbildung legen.
Wie Büttner berichtet, möchte er Azubi-Stellen im Elektrotechnikhandwerk schaffen, um so dem Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken. Das Handwerk biete dauerhaft Arbeitsplätze, Weiterbildungs- und gute Verdienstmöglichkeiten, ist er überzeugt. Als Geschäftsführer blicke er positiv in die Zukunft.
Der 22-Jährige hat erst kürzlich die Meisterprüfung zum Elektrotechnikermeister erfolgreich abgelegt. Der junge Handwerksmeister wuchs in Oberschwaningen auf. Nach der Realschule absolvierte er eine Lehre zum Elektrotechniker für Energie und Gebäudetechnik bei der Firma Habermann in Weiltingen und schloss diese schließlich in verkürzter Zeit ab.
Nach rund einem Jahr als Geselle belegte Büttner in Bayreuth einen Vorbereitungskurs zur Meisterprüfung, und zwar bei der Meisterschule für das Elektrotechnikerhandwerk der Handwerkskammer (HWK) Oberfranken. Nach einjährigem Vollzeitunterricht konnte der 22-Jährige kürzlich von HWK-Präsident Matthias Graßmann im Beisein von Ministerpräsident Markus Söder den Meisterbrief in Empfang nehmen.
Der neue Betrieb ging als Zweig aus der Oberschwaninger Firma Agrartechnik Büttner hervor. Zum schlüsselfertigen Bau von Stallungen mit dazugehöriger Technik und den Installationen wird damit künftig der Bereich Elektrotechnik intensiviert.
Zur Neugründung führte der junge Meister an, dass man den Kunden als Partner der Landwirtschaft ein Gesamtpaket an Leistungen bieten wolle. Man stehe für Qualität und Wachstum mit dem Ziel, einen maximalen Service zu bieten. Der neue Unternehmenszweig sei daher keine Konkurrenz zur bestehenden Hauptfirma. Die Zweige sollten sich vielmehr ergänzen und gegenseitig unterstützen.
Der Agrartechnik-Betrieb von Bernd Büttners Eltern Margit und Fritz wurde vor rund 30 Jahren gegründet und hat derzeit 30 Mitarbeitende.