Die Gemeinde Burgoberbach hat mit der Wasserqualität des Badeweihers im Ortsteil Niederoberbach zu kämpfen. Bürger packen jetzt mit an. Darüber informierte Bürgermeister Gerhard Rammler in der Gemeinderatssitzung.
Einige der Schwimmer hatten die Gemeinde gebeten, Werkzeuge anzuschaffen, damit sie die Algen in Eigenregie aus dem Wasser fischen können. Diesem Angebot habe er zügig nachkommen wollen, teilte der Bürgermeister mit. Die Gemeinde hat also Kescher und Rechen angeschafft und an der Hütte am Badeweiher angebracht. Rammler lobte das Engagement der Bürger, die sich hier ehrenamtlich einbringen.
Doch der Algenschleier scheint aktuell nicht das einzige Problem zu sein: Es besteht der Verdacht auf Zerkarien im Wasser. Die Larven können bei Kontakt einen unangenehmen, jedoch meist ungefährlichen Hautausschlag verursachen.
Zwei Familien hatten nach dem Baden über Juckreiz geklagt, teilte Alexander Barnowski, Geschäftsleiter der Verwaltung, den Ratsmitgliedern mit. Die Gemeinde brachte daraufhin Warnschilder am Badeweiher an. Baden ist möglich, aber auf eigene Verantwortung.
Mit Blick auf die geringe Frischwasserzufuhr und die steigenden Temperaturen bleibe es abzuwarten, wie sich die Wasserqualität entwickelt, so Bürgermeister Gerhard Rammler.