Für das neue Einsatzgebäude der Freiwilligen Feuerwehren Wilburgstetten und Greiselbach mit Räumen für die Rot-Kreuz-Bereitschaft steht die Planung: Architektin Susanne Moser-Knoll (Nördlingen) und Bürgermeister Michael Sommer stellten das Konzept im Gemeinderat vor. Die Sitzung verfolgten zahlreiche Einsatzkräfte der beiden Wehren.
Das Konzept sieht neben dem Einsatzgebäude auf dem rund 1,5 Hektar großen Areal zwischen der Weiltinger Straße, der Bundesstraße 25 und der Limesstraße einen Neubau für die Grundschule vor. Nach den Beratungen dazu am 30. Juli sind nun die damals vom Staatlichen Bauamt sowie von der Regierung von Mittelfranken vorgebrachten Anregungen in die Planung eingeflossen. Dabei ging es um einen Abstand von 20 Metern zur Bundesstraße sowie um die Bushaltebucht, die einige Meter westlich entfernt von der Fußgängerampel angelegt wird.
Indes hätten die Behörden der großzügig dimensionierten Aus- und Einfahrt für die Einsatzfahrzeuge gegenüber der Ringstraße zugestimmt, hieß es. Aufgrund einer möglichen Beeinträchtigung der Sicht sollten in diesem Bereich entlang der Hauptstraße keine Bäume gepflanzt werden. An der östlichen Grenze des Gebiets soll eine Einbahnstraße zur Limesstraße gebaut werden, damit die Schul- und Kindergartenkinder gefahrlos abgeholt werden können.
Fünf Stellplätze mit der Option auf einen sechsten Stellplatz sind für die Feuerwehreinsatzfahrzeuge vorgesehen. Indes sei eine Waschhalle, die Gemeinderat Georg Friedrich angeregt hatte, aufgrund einer Übereinkunft mit dem Betreiber des Sägewerks zur Nutzung von dessen Waschhalle nicht notwendig. Stattdessen genüge – in Absprache mit den Feuerwehrkräften – ein Waschplatz unmittelbar neben der Halle.
Aktuell berechne das Architekturbüro die Gesamtkosten, die bis zur kommenden Sitzung vorliegen sollten. Weiter hieß es, die Feuerwehren und die BRK-Bereitschaft hätten bereits ein Raumkonzept erarbeitet, das auch als Grundlage für das Vergabeverfahren diene. Die finale Planung befürworteten die Gemeinderäte zwar, jedoch wollten sie mit dem Einstieg in das Vergabeverfahren noch abwarten, bis die Kostenschätzung vorliegt.